Lesung der Autorin Lisa Krusche

Wir möchten Sie herzlich zur Lesung der Autorin Lisa Krusche am Freitag, den 6. Mai 2022, um 15.00 Uhr in die Stadtbibliothek Erlangen einladen.

An diesem Tag besucht die Autorin vorher auch das Gymnasium Fridericianum und liest für die 6. Klassen aus ihrem Jugendbuch. Wir freuen uns schon heute auf ihren Besuch.

Text: Dr. Susanne Niefanger, Plakat: Stadtbibliothek Erlangen

Friedenskundgebung am Fridericianum

Um ein wichtiges Zeichen für Frieden und Solidarität mit der Ukraine zu setzen, fand am Freitag, den 18.März, in der fünften Stunde eine entsprechende Kundgebung im Pausenhof des Fridericianums statt.

Zunächst begrüßte die stellvertretende Schulleiterin, Frau Kleinöder-Strobel alle Anwesenden, auch stellvertretend für Herrn Nöhring, der terminbedingt verhindert war, über Video jedoch zugeschaltet war. Sie sagte, man habe zu leichtfertig gedacht, nicht mit Putins Angriffskrieg gerechnet. Zwar gebe es weltweit viele weitere Krieg, doch dieser sei näher und dessen Folgen seien für uns alle erlebbar. Daher sei es wichtig, sich unsere gemeinsamen Werte in Erinnerung zu rufen.

Als Zweites sprach Herr Holzhausen. In seiner Rede betonte er die Unschuldigkeit der Ukraine, sie habe nur versucht, in Freiheit und Demokratie zu leben. Da es in Kriegen wie diesen auch immer um Worte gehe, sei es wichtig, in Anbetracht der russischen „Sprachverdrehung“ nicht sprachlos zu bleiben, gerade da wir uns am humanistischen Gymnasium viel mit dem λόγος, dem Wort, auseinandersetzten. Außerdem sei es wichtig, zwischen Putin und seinem Volk zu differenzieren. Freiheit, so Holzhausen weiter, sei sagen zu können „was ist“; vor nichts hätten Tyrannen wie Putin mehr Angst, weshalb es so wichtig sei, eben jene Wahrheit in den Mittelpunkt zu stellen. An das Ende seiner Rede stellte er einen Appell an die Schülergeneration, sie müsse sich auch in Zukunft die Frage stellen, ob ihnen Wohlstand, der abzunehmen in Begriff sei oder Werte wie diese, um die es jetzt gehe, wichtiger seien.

Der nächste Redner, Fynn Geifes, Mitglied des Erlanger Jugendparlaments, stellte mögliche Begründungen für Putins Angriffskrieg dar. Dieser habe Angst, dass das demokratische Beispiel der Ukraine auch nach Russland überschwappen könne. Denn Demokratie bedeute immer Machtverlust für Autokraten wie Putin. Doch die Ukraine zeige sich widerstandsfähiger als gedacht, denn wer Freiheit kennt, könne Unterdrückung nicht ertragen und wer Frieden kenne, wolle nie wieder Krieg führen.

Demokratie jedoch, auch in Deutschland, so Geifes weiter, sei kein Selbstläufer und müsse täglich verteidigt werden. Es sei die Pflicht jedes Demokraten, nicht wegzuschauen und auch Wählen zu gehen. Das sei zuweilen mühsam, aber notwendig. Er sei überzeugt, dass Putin verlieren werden – „Die Saat der Demokratie ist ein resilientes Pflänzchen“ – dass das ukrainische Volk seine gewonnenen Freiheiten verteidige, stimme ihn hoffnungsvoll.

Auch die SMV äußerte sich auf der Kundgebung; zunächst sprachen einige Mitglieder des AK Courage ihre Ängste – vor dem Krieg, Sorgen um das Wohlergehen der vielen Flüchtlinge und die Aufrüstung – wie auch ihre Wünsche, z. B. um baldigen Frieden, aus. Dabei füllten sie Wasser aus einem Eimer in eine Vase und stellten anschließend einige Rosen hinein. Schülersprecher Nikos Apostolatos sprach anschließend noch einige Worte, begann mit einem Zitat Boris Yelzins, wonach es leicht sei, einen Thron aus Bayonetten zu bauen, aber schwer, darauf zu sitzen. Er rief dazu auf, Soldarität zu zeigen, Putins Machenschaften weder zu tolerieren noch zu ignorieren. Die SMV werde sich immer mit allen möglichen Mitteln für Frieden einsetzen. Der Schülersprecher beendete seine Rede mit dem Appell, „eure Stimme für diejenigen, die sie nicht nutzen können“ zu nutzen. Denn „ihr seid nicht unsichtbar“.

Text & Fotos: Robert Hofmann (Q11)

Info-Filme der Schülerinnen und Schüler der Unterstufe über das Fridericianum

Für die Viertklässlerinnen und Viertklässler, die vor der Wahl ihrer nächsten Schule stehen, haben Klassen der Unterstufe im Rahmen des Deutschunterrichts bei Frau Imhof während des Lockdowns Info-Filme gedreht, um die künftigen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler bei der Auswahl ihrer neuen Schule zu unterstützen, ihnen (und ihren Eltern) das Fridericianum vorzustellen und künftige Fünftklässlerinnen und Fünftklässler schon mal willkommen zu heißen.

Die Teilnahme am GFE-Filmprojekt war freiwillig, die Resonanz jedoch sehr groß, so dass hier nur eine Auswahl gezeigt werden kann, weitere Filme folgen…

Der Limes-Express an unserer Schule

„Der Limes kommt“ – so wurde die Ausstellung angekündigt – und der Limes kam. Am 14.03.2022 parkte er für Wochen in der Aula unserer Schule. Mit dieser Wanderausstellung ist es möglich, sich sowohl über den Limes (von lat. Grenze, Grenzweg) ganz allgemein – schließlich gehört er zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist mit ca. 550 km das größte Bodendenkmal Mitteleuropas -, seinen Verlauf, seine Entstehung, die Fundstätten, den Aufbau eines Kastells als auch über die Methoden der modernen Archäologie zu informieren. Wer weiß schon, was man unter Dendrochronologie versteht? Ein Wort, das aus drei verschiedenen griechischen Wörtern zusammengesetzt ist: δένδρον (Baum), χρόνος (Zeit) und λόγος (Lehre von). Könnt ihr euch denken, was das ist: Lehre von der Zeit im Baum?? Der Limes-Express erklärt es.

Selbstverständlich erzählt diese Ausstellung auch vom Leben am Limes. Hier kann man mit allen Sinnen in die damalige Welt eintauchen, z. B. an den verwendeten Gewürzen riechen, das Rosenwasser nach dem Thermenbesuch auf der Haut spüren, in einem antiken Kochbuch schmökern, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft, römische Kleidung, Schuhe oder auch Schmuck anprobieren und vieles mehr. Wieso das denn alles? Ihr dachtet, da gab es nur Soldaten, die die Grenze bewacht haben? Weit gefehlt. Um die Kastelle herum hat sich ein ganz eigenes Leben entfaltet. Der Limes-Express macht es erlebbar.

Auch wenn alle Materialien in den vielen dazugehörigen Kisten befühlt und herausgenommen werden können, ist das Highlight der Ausstellung der Koffer, in denen man nach Originalen, also nach echten Römerfunden, die im Bereich des Limes gefunden worden sind, „graben“ darf.

Unser Dank geht an die Archäologin Andrea May, die den Limes-Express konzipiert und mit aufgebaut hat, und an die Limesfachberatung des Bezirks Mittelfranken, die uns das Ganze zur Verfügung gestellt hat.

Dass es den Schülerinnen und Schülern Spaß macht, sieht man an den Bildern:

Text: Christine Graf, Fotos: Matthias Kuen

Wir haben gewonnen!

Die Corona-Pandemie hat den Schulbetrieb völlig auf den Kopf gestellt. Innerhalb kürzester Zeit musste der Unterricht an völlig neue Gegebenheiten angepasst werden und muss es immer noch. Dazu waren und sind insbesondere Kreativität und Ideenreichtum seitens der Lehrkräfte und auch der Schulleitungen notwendig.

Etliche Schulen wurden nun durch das Staatsministerium für Unterricht und Kultus mit einem Geldpreis in Höhe von 1.000,-€ ausgezeichnet für die Projekte, die sie eingesendet hatten.

Wir freuen uns, dass unser Gymnasium Fridericianum unter den Preisträgern ist.

Dafür haben wir zwei Projekte eingesendet:

Zum einen die Organisation eines Online-Spieleabends seitens der SMV in Zeiten des Lockdown für alle Schülerinnen und Schüler, der sehr, sehr großen Anklang gefunden hat.

Zum anderen ein kooperatives Schreibprojekt, bei dem in Zusammenarbeit mit der Uni, unserem Fachseminar Deutsch, den Deutschlehrkräften und unseren Schülerinnen und Schülern ein Schreibtraining – teilweise digital – durchgeführt wurde. So konnte Hilfestellung gegeben werden, wenn, bedingt durch Corona, die Fähigkeiten und Kompetenzen, flüssig zu formulieren, etwas eingerostet waren.

Kultusminister Piazolo brachte seine Freude über die unterschiedlichen Einsendungen der Schulen mit den Worten zum Ausdruck: „Ich bin beeindruckt, wie die Schulen mit den Herausforderungen der Corona-Pandemie umgehen. Sie haben eigenverantwortlich Lösungen entwickelt, um den Zusammenhalt zu stärken und die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen zu sichern. Ich freue mich daher ganz besonders, knapp 200 Schulen für ihr besonderes Engagement prämieren zu können.“

Text: Dr. Susanne Kleinöder-Strobel, Foto: Barbara Werner

Jugendwahl am Gymnasium Fridericianum

Die neue Regierungskoalition, das sogenannte „Ampel“-Bündnis, besteht nun also schon seit dem 8. Dezember 2021. Doch was hätten die Schülerinnen und Schüler des GFE gewählt? Welche Partei hätte bei uns die Nase vorn gehabt?

Das „Projekt Politik“-Team der SMV wollte den Schülerinnen und Schülern des GFE noch die Möglichkeit geben, schulintern zu wählen. Deshalb fand am 17. Dezember 2021 die schulinterne Jugendwahl statt. Dabei beschränkte sich das „Projekt Politik“-Team darauf, die Wahlprogramme von CDU/CSU, FDP, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und der AfD vorzustellen. Auch mithilfe des Wahl-O-Mats und durch von dem Projekt-Team entworfene Übersichten zu verschiedenen Schwerpunktthemen wie Corona-Politik, Klima, Europa sowie durch Videos zu den Parteien konnten sich die jugendlichen Wählerinnen und Wähler informieren. Freundlicherweise unterstützte das Café Krempl die Jugendwahl am GFE noch mit Wahlprogrammen und Plakaten der Parteien. Herr Akdağ und Frau Wiesner-Krotter standen beratend zur Seite.

Und so wählten unsere Schülerinnen und Schüler der 8. bis 12. Klassen:

Mit 84 % war die Wahlbeteiligung sehr hoch. Bündnis 90/Die Grünen errangen mit 51 % der Stimmen die absolute Mehrheit. Am GFE hätte die neue Bundeskanzlerin also wohl Annalena Baerbock geheißen!

Text: „Projekt-Politik“-Team, Andrea-Wiesner-Krotter & Murat Akdağ, Fotos: Sedra Habash & Johannes Seidel (beide 10b)

Besuch der Ausstellung „Würdemenschen“ von Jörg Amonat

Zum letztmöglichen Termin vor den Weihnachtsferien konnten die Teilnehmerinnen  und Teilnehmer des Kurses Evangelische Religion der Q11 eine sehr lohnende Ausstellung mit dem Titel „Würdemenschen“ im Haus der Kirche „Kreuz und Quer“ besuchen. Das Besondere war sicherlich, dass der Künstler, Jörg Amonat, uns persönlich begrüßt und durch die Ausstellung begleitet hat.

In seinem Projekt – in Erlangens Partnerstadt Jena im Jahr 2019 begonnen – hat sich Amonat zum Ziel gesetzt, den Begriff Menschenwürde aus verschiedenen Perspektiven erfahrbar zu machen: Menschen aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen erzählen sehr persönlich und berührend von ihren Erfahrungen mit dem Erleben oder eben auch dem Verlust ihrer ‚Würde‘. Ihre sehr individuellen Gedanken konnte man auf Foto-Plakaten lesen, die jeweils die Person an einem von ihr gewählten Ort zeigt.

Im anschließenden Gespräch war zu spüren, dass es nicht d i e Menschenwürde gibt. Sehr beeindruckend war für uns, wie mutig und frei die Personen aus Erlangen, deren Lebensgeschichten man in der Ausstellung kennenlernen durfte, sich zur Frage ihrer Würde äußerten. Und nachdenklich stimmte es, dass wir im Alltag viele Situationen erleben, die mit dem Schenken von Würde oder aber dem Verletzen von ihr einhergehen. Und wir vielleicht öfter darüber nachdenken sollten, wie sich ein Leben in Würde für alle gestalten lässt.

Vielen Dank an Herrn Amonat und das Team vom „Kreuz und Quer“ für die Gelegenheit, mitten im Schulalltag über diese wichtige Frage nachzudenken!

Text & Foto: Silke Hebecker

LEGO Spike Prime am Frici

Dank der großzügigen Zuwendung unseres Fördervereins können wir seit dem Schuljahr 2021/22 für Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klassen Wahlunterricht mit LEGO Spike Prime anbieten.

Das praxisorientiertes Lernkonzept für den MINT-Unterricht vereint farbenfrohe LEGO Elemente mit einer einfach zu bedienenden Hardware und einer kindgerechten Drag-and-drop-Programmiersprache, die auf Scratch basiert. Spielerisch, aber entlang von Lernzielen der Lehrpläne, kann jeder Lernende auch ohne Vorkenntnisse realitätsbezogene Aufgaben erarbeiten. Für Fortgeschrittene gibt es die Möglichkeit, die Projekte aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik mit der textbasierten Programmiersprache Python zu lösen.

Text: Katrin Wolf, Fotos: Christine Zimmermann

Inhalts-Ende

Es existieren keine weiteren Seiten