Nachprüfungen 2026

Die Nachprüfungen finden statt am Donnerstag, 10.09., 9 - 10 Uhr: Mathematik Mittwoch, 11.09., 9 - 10 Uhr: Griechisch bzw. Latein Voraussichtlicher Prüfungsraum ist 136. Falls der Haupteingang verschlossen sein sollte, bitte am Nebeneingang beim Lehrerparkplatz klingen. Wir wünschen den Schülerinnen und Schülern, die sich der Nachprüfung stellen, eine erfolgreiche Vorbereitung, gutes Gelingen und trotzdem auch noch erholsame Sommerferien, die Zeit für Nicht-Schulisches lassen.10.08.2026/schö.

Dieter Hopf

In der vergangenen Woche ist StD i.R. Dieter Hopf verstorben. Im Herbst 1971 hatte er seinen Dienst am Fridericianum angetreten und blieb "seiner" Schule 29 Jahre lang treu. Zwei Jahre war er Fachbetreuer Englisch, vierzehn Jahre Seminarlehrer für Deutsch, bevor er im Jahr 1988 zum Ständigen Stellvertreter des Schulleiters ernannt wurde. Der damalige Schulleiter Hanns Kuen schreibt im Jahresbericht 1999/2000: "In seiner bescheidenen, aber bestimmten Art und durch sein vermittelndes, gewinnenddes Auftreten war er der äußerst beliebe Partner von Kollegen, Eltern und Schülern. (...) Herr Hopf (...) hat als integre, glaubwürdige und liebenswürdige Lehrerpersönlichkeit den Stil des Umgangs an der Schule wesentlich geprägt." Wir bedanken uns ganz herzlich für seinen Einsatz am und sein Engagement für das Fridericianum und werden Herrn Hopf ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere Gedanken sind auch bei seinen Familienangehörigen, denen wir Kraft und Trost wünschen!Christian Schöffel für die Schulfamilie des Fridericianums (05.08.2026)

Wieder erfolgreiche Teilnahme des Fridericianums am Schülertriathlon in Erlangen!

Am 24. Juli fand in Erlangen der diesjährige Schülertriathlon statt. Mit mehr als 30 Schülerinnen und Schülern war das Gymnasium Fridericianum stark vertreten. Unterstützt wurden die Teilnehmenden von zahlreichen Helferinnen und Helfern aus der Schulgemeinschaft, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten und kräftig anfeuerten.Bei strahlendem Sonnenschein herrschte den ganzen Tag über eine tolle Stimmung. Unsere Schülerinnen und Schüler kämpften stark und zeigten biss! Sie erreichten viele vordere Platzierungen. Besonders erfolgreich waren Inara Zeitner und Marlene Seifert, die in ihren jeweiligen Altersklassen den 1. Platz belegten.Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu diesem großartigen Erfolg!Bericht/Bilder: Zimmermann

Annyeonghi gaseyo

Am Tag des Sommerfests, dem letzten Mittwoch im Schuljahr, hieß es auch für Schülerinnen und Schüler Abschied nehmen von Frau Meyer. Der musikalisch-choreographische Auftritt und die Dankesworte unserer Schülersprecherin und der beiden Schülersprecher gingen zu Herzen und zeigen, wie schwer es uns allen fällt, Frau Meyer ziehen zu lassen. 안녕히 가세요 (Gehen Sie in Frieden) - und 정말 감사합니다 (Vielen Dank!). Einen guten Anfang in Seoul. Wir wünschen dir einen Empfang, der genau so herzlich ist wie der Abschied von deinem Fridericianum!(Bilder: Matthias Kuen)

Digitale Entwickelung

Digitale Entwickelungoder: Wie man gebackene Papyrusrollen liestSeit knapp 2000 Jahren schlummert am Fuße des Vesuvs ein Schatz: eine riesige Privatbibliothek, die einem Philosophen gehörte, der selbst Dauergast im Hause eines mächtigen römischen Adeligen war. 1800 Schriftrollen wurden in dem „Villa dei Papiri“ genannten Anwesen gefunden, die einzige, fast vollständig erhaltene Bibliothek der römischen Antike. Erhalten sind die Papyrusrollen, weil sie beim Ausbruch des Vesuvs im Hitzesturm karbonisiert wurden. Allerdings führte dies auch dazu, dass sie nicht mehr mechanisch entrollt werden können, denn die Lagen der Rolle sind gewissermaßen verbacken und würden bei einer Öffnung zu Krümeln zerfallen (wie zahlreiche Fehlversuche während der vergangenen 200 Jahre leider bewiesen haben). Das obenstehende Foto zeigt im Übrigen eine am 3-D-Drucker erstellte genaue Kopie einer solchen Rolle.Neue technische Verfahren lassen nun hoffen, dass die Rollen doch entwickelt werden können, und zwar auf digitale Weise. Wie dies geht, erfuhren Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen und der Q12 am vergangenen Freitag von zwei Forschenden am Informatik-Lehrstuhl 5 der FAU: Herrn Dr. Vincent Christlein und Frau Linda Schneider. Sie gehören zu einem internationalen Team, das sich mit den genannten Papyri beschäftigt. In einem anschaulichen, aber auch anspruchsvollen Vortrag zeigten sie, wie die Schichten und Oberflächen der Rollen durch extrem hochauflösende Scans in einer Art riesigem MRT sichtbar gemacht und wie die so erhobenen Farbmuster – Reste der antiken Tinte – mithilfe von KI in Buchstaben überführt werden, die dann mit etwas Glück und viel Geschick gelesen werden können. Inzwischen ist sogar eine Challenge ausgerufen worden: 1 Million € für jedes Team, das eine gesamte Rolle entziffern kann.Nach Herrn Christleins theoretischen Erläuterungen leitete Frau Schneider die Schülerinnen und Schüler an, an den Tablets selbst auszuprobieren, wie die Wissenschaftler arbeiten. So konnten sie tief in die originalen Scans zoomen, konnten die Windungen der Rollen bestimmen und nach und nach (griechische) Buchstaben entdecken.Mag sein, dass die geballte Menge an technischen Informationen den einen oder die andere etwas überrollte. Übrig bleiben wird jedoch, dass eben jetzt eine der größten Unternehmungen der Antikenforschung im Gange ist und dass dies nur in Zusammenarbeit vieler Disziplinen geschehen kann. Und eines Tages werden wir dann ungefähr wissen, was Philodemos von Gadara, der große epikureische Philosoph, im Hause der Familie Piso las und schrieb, 50 Jahre, bevor der Vesuv die Villa begrub.(Text und Foto: Benedikt Mehl)

Humblatt Podcasts

Pünktlich zum Sommerfest erscheint die neue und zugleich letzte Ausgabe unserer Schülerzeitung Humblatt in diesem Schuljahr. Wer schon vorab einen Blick – oder besser gesagt ein Ohr – auf das Titelthema und ausgewählte Artikel werfen möchte, kann bereits jetzt in unsere brandneuen Podcasts reinhören.Ein herzliches Dankeschön an Tobias Schaller für die großartige Zusammenarbeit!Ab Mittwoch ist die gedruckte Ausgabe erhältlich. Wir freuen uns auf viele Leserinnen und Leser – viel Spaß beim Entdecken, Hören und Lesen!  0:00 / 0:00 0:00 / 0:00

Wandertag der Klasse 10a

Am vergangenen Dienstag fand der Wandertag an unserer Schule statt. Die Klasse 10a verbrachte diesen, verbunden mit einer kleinen Fahrradtour, beim „PadelCity Fürth". Neben der vielen Bewegung wurde zahlreich gemeinsam gelacht, geredet und geschwitzt. Es war ein toller Tag, der allen viel Spaß bereitet hat!

Musikalische Sommer-Soiréen am Fridericianum

Zwei große Konzerte im Abstand von etwa drei Wochen - die intensive Probenzeit am Schuljahresende kann sich jeder vorstellen. Aber schon der Auftritt der "Kleinen" (Bläserklasse, Unterstufenorchester und -chor sowie Sinfonisches Blasorchester) am Dienstag, 30. Juni, ließ aufhorchen. Das fulminante Sommerkonzert der "großen" Ensembles am Mittwoch, 22. Juli, brachte das musikalische Schuljahr mit einem Beben zu Ende. Begeisterter Applaus belohnte alle Künstlerinnen und Künstler. Ein herzliches Dankeschön an euch für euer Durchhalten und eure Konzentration, und ein ebenso großes Dankeschön auch an die Musiklehrkräfte, die von musikalischer Grunderziehung bis zu komplexer Ensemblearbeit alles gegeben haben.(Text: Christian Schöffel, Bilder: Matthias Kuen)

Unterwegs durch die Alpen

Aufbruch (11.07.2026)Heute war es endlich so weit: Unser diesjähriger Alpcross hat begonnen. Schon früh am Morgen startete unser Abenteuer. Um halb acht trafen wir uns am Erlanger Hauptbahnhof und machten uns mit S-Bahn und Regionalexpress auf den Weg. Über Nürnberg und München ging es schließlich nach Murnau, wo wir gegen Mittag ankamen. Bevor die erste Etappe auf dem Fahrrad begann, stärkten wir uns bei einer entspannten Mittagspause am Staffelsee. Bei schönem Ausblick konnten wir noch einmal Kraft sammeln und die Vorfreude auf die kommenden Tage genießen.Dann hieß es endlich: rauf auf die Fahrräder. Die erste Strecke führte uns rund 25 Kilometer in Richtung Garmisch. Noch blieb die Route größtenteils eben und bot damit einen angenehmen Einstieg in die bevorstehende Alpenüberquerung. Trotzdem kam bereits echtes Alpcross-Gefühl auf. Etwa auf halber Strecke legten wir eine besondere Pause ein. In der Loisach wagten wir uns ins kalte Wasser. Die Abkühlung kostete zwar kurz Überwindung, war danach aber umso erfrischender. Anschließend machten wir uns auf die letzten Kilometer des Tages.Schließlich erreichten wir die Jugendherberge in Garmisch. Viel Zeit zum Ausruhen blieb allerdings nicht, denn schon kurz nach der Ankunft begannen die Planungen für die nächste Etappe. Der erste Tag liegt hinter uns und das eigentliche Abenteuer hat gerade erst begonnen.Tag 1: Wo war noch gleich der Fernpass?Die erste richtige Etappe unseres Alpcross hat direkt mit einer ordentlichen Portion Abenteuer begonnen! Von Garmisch aus machten sich beide Gruppen auf den Weg nach Imst, wobei es vor allem für die schwere Gruppe von Anfang an maximal spannend wurde. Die Strecke forderte den Fahrern technisch und konditionell alles ab, sodass die Bikes teilweise sogar geschoben und getragen werden mussten. Nach gut zwei Stunden voller Schweiß und Einsatz war die anstrengende Anfangsphase geschafft und beide Gruppen trafen wie geplant an einem wunderschönen Wasserfall aufeinander.Nach einer kurzen Verschnaufpause im Sprühnebel und den ersten spektakulären Urlaubsfotos ging es dann gemeinsam weiter in Richtung Fernpass. Das große Etappenziel des Tages verlangte noch einmal Konzentration, wurde aber von allen Teilnehmern absolut bravourös gemeistert. Oben angekommen fiel die Anspannung ab, denn ab da ging es eigentlich nur noch bergab: Zuerst fuhren wir hinunter zu einem wunderschönen See und danach rollte es auch schon weiter entspannt bergab in Richtung Imst. Die lange Abfahrt brachte jede Menge Fahrspaß, bis kurz vor dem Hotel doch noch eine kleine Überraschung wartete: Auf den finalen Metern mussten noch einmal ein paar wenige Höhenmeter gesammelt werden. Das war zwar nicht mehr allzu schlimm, aber nach dem langen Tag hat man sie eben doch gespürt.Am Ende wurde aber auch diese letzte Hürde erfolgreich bezwungen, sodass alle wohlbehalten, glücklich und mit müden Beinen am Etappenziel angekommen sind.Tag 2: Höhenmeter, Höllenrouten und TechnikteufelDie Etappe von Imst nach Nauders hielt für beide Gruppen jede Menge Herausforderungen bereit und wird sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Die B-Gruppe startete rund 20 Minuten vor der A-Gruppe, die sich kurz nach 9 Uhr auf den Weg machte. Während die B-Gruppe eine anspruchsvolle Adventure-Route mit steinigen und verwurzelten Trails, vielen Schiebepassagen und einem historischen Anstieg auf den…

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