Draußen vor der Tür

Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Hungerwinter 1946/1947 entstand Wolfgang Borcherts Drama "Draußen vor der Tür". Der deutsche Kriegsheimkehrer Beckmann kehrt aus der Kriegsgefangenschaft zurück in seine alte Heimat, doch werden ihm alle Türen vor der Nase zugeschlagen - er hat das Gefühl, draußen bleiben zu müssen, vielleicht auch zu wollen.Was eigentlich in einem spezifischen Kontext geschrieben wurde, entfaltet in der Bearbeitung durch Birgit Michaeli und ihre engagierte und spielfreudige Oberstufentheatergruppe eine universelle Gültigkeit, die auch uns heute unter die Haut geht. Wie weit weg ist Krieg? Wie viele Menschen verlieren in Kampfhandlungen Leben, Lebensmut, Anschluss, Zugehörigkeit und ihre Heimat?Das Publikum lässt sich von der effektvoll in Szene gesetzten Handlung mitreißen und spendet am Ende ebenso begeistert wie betroffen reichen Applaus. Dankeschön für den Mut, dieses Drama in die Schule zu bringen!(Text: C. Schöffel, Bilder: M. Kuen)

Wirtschaft praktisch erleben – Aktive Schule

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„Gründung in school – Wirtschaft aktiv in der Schule erleben“

Unsere Schule darf ab sofort das Emblem „Wirtschaft praktisch erleben – Aktive Schule“ tragen. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Geschäftsstelle Gründung in school des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) Schulen, die unternehmerisches Denken und Handeln im Unterricht erlebbar machen. Das Emblem steht für ein Schulprofil, das ökonomische Bildung als festen Bestandteil moderner Bildung begreift – und Schülerinnen und Schüler gezielt auf eine zunehmend dynamische und komplexe Arbeitswelt vorbereitet. Es unterstreicht den aktiven Einsatz für Entrepreneurship Education und fördert Schlüsselkompetenzen wie Kreativität, Problemlösungsfähigkeit, Teamarbeit und wirtschaftliches Urteilsvermögen.Grundlage für die Auszeichnung ist die Teilnahme unserer Schülerinnen und Schüler an drei Wirtschafts-Planspielen im Schuljahr 2025/26. Beim bayerischen Unternehmensplanspiel Play the Market führten Teams aus den Jahrgangsstufen 11 und 12 ein virtuelles Unternehmen durch den Wettbewerb und erreichten dabei erneut das Halbfinale. Darauf können sie besonders stotz sein! Mit dem Serious Game Isle of Economy baute die Jahrgangsstufe 11 im Klassenverbund auf einer einsamen Insel eine neue Zivilisation auf und setzte sich dabei spielerisch mit grundlegenden ökonomischen Themen wie Arbeitsteilung, Opportunitätskosten, öffentlichen Gütern und Handel auseinander. Beim Planspiel Börse sammelten Teams der Jahrgangsstufen 11 und 12 mit einem virtuellen Startkapital Erfahrungen am Kapitalmarkt und entwickelten eigene Anlagestrategien.Das Emblem dürfen wir nun drei Jahre lang auf unserer Webseite führen. Wir freuen uns über die Anerkennung und werden auch künftig praxisnahe Einblicke in wirtschaftliche Zusammenhänge ermöglichen.(Text: K. Wolf)

Humanistischer Dialog IV: Ein aktueller Blick auf Trump und die USA

Prof. Dr. Daniel Gossel, Direktor und Institutsleiter des Instituts für Fremdsprachen und Auslandskunde (IFA) bei der FAU Erlangen, ist zu Gast am Fridericianum in der Reihe "Humanistischer Dialog".Im Abschlussvortrag der aktuellen Reihe wirft er am Dienstag, 16. Juni 2026, einen aktuellen Blick auf die USA unter Trump. Welche Entwicklungen hat der Präsident in seiner zweiten Amtszeit angestoßen? Wie hat sich das Machtgefüge innerhalb der amerikanischen Verfassungsorgane, aber auch innerhalb der GOP verändert? Wir sind gespannt auf die Analyse, die uns der Politikwissenschaftler und Historiker bieten wird.Beginn ist um 19:30 Uhr im Wintergarten des Fridericianum, die Veranstaltung endet gegen 21:30 Uhr.Der Vortrag sich an ein allgemeines Publikum, das ausdrücklich auch Schülerinnen und Schüler der Oberstufe einschließt. Am Ende gibt es Gelegenheit, Fragen an die Vortragenden zu richten.

Brillant in der Biologieolympiade

Wir gratulieren Anna-Amalia, Klasse 11b, ganz herzlich zu ihrer ersten Teilnahme an der Biologieolympiade 2026: Sie meisterte die erste Runde souverän und erreichte bayernweit den 8. Platz, deutschlandweit den 173. Platz. Auch in der zweiten Runde schloss sie hervorragend ab, auch wenn das Ergebnis nicht ganz für eine Qualifikation zur dritten Runde reichte. Besonders, da sie zu den jüngeren Teilnehmerinnen gehört, ist das insgesamt ein tolles Ergebnis! Wir freuen uns, dass Anna-Amalia so viel Freude am Fach Biologie und den Naturwissenschaften allgemein hat - und natürlich wünschen wir uns viele weitere Schülerinnen und Schüler, die sich von Anna-Amalia inspirieren lassen!(Text: J. Krüger, Foto: M. Kuen)

GFE meets UK 2026

Nach einem perfekten Start am Himmelfahrtstag ist unsere Austauschgruppe am Samstag gut in London eingetroffen und hat problemlos ihren Weg durch eine Stadt (nicht nur) im Fieber des Pokalfinalspiels (FC Chelsea und Manchester City) gefunden. Am Weg lag auch das weltberühmte British Museum mit seinen singulären Exponaten, z.B. dem Rosetta Stone.Auch das weitere Programm ist voller Höhepunkte: römisches Fastfood und Alltagsleben in der Provinz, Küstenwanderung um Margate, Abstecher nach Cambridge und Canterbury, Audley End House (mit musikalischen Einlagen), Evensong in Westminster Abbey, ein Besuch bei unserer Partnerschule Highsted (ein Videoeindruck hier), an der die Schulleiterin (trotz einer Fußverletzung) die Gruppe herzlich begrüßte, Walmer Castle (mit den Original-"Wellies" des Duke of Wellington) und Richborough Roman Fort and Amphitheatre nahe Sandwich. Selten hat eine Austauschgruppe so viel Lob für ihr Verhalten, ihr Interesse, ihr Engagement und ihre Rücksichtnahme bekommen - von Seiten der Gastgeber wie auch der Begleitlehrkräfte und des Busfahrers. Ihr wart hervorragende Botschafter für das Fridericianum!Euch allen, aber auch euren Familien und euren Begleitlehrkräften ein ganz herzliches Dankeschön! Nehmt noch viele schöne Erinnerungen in die Pfingstferien mit!(Text: C. Schöffel, Bilder: K. Wolf, V. Leisgang u.a.)

Bike-AG erfolgreich in Treuchtlingen

Bike-AG beim MTB-Wettkampf in MittelfrankenEin besonderes Highlight des Schuljahres war die Teilnahme am MTB-Wettkampf in Mittelfranken in Treuchtlingen. Über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Schulen gingen an den Start. Bereits früh am Morgen, um 7 Uhr, machte sich unsere 25-köpfige Mannschaft auf den Weg, und trotz der frühen Abfahrt herrschte von Beginn an beste Stimmung. Vor Ort wurden zunächst die Räder einem letzten Check unterzogen und die letzten Feinjustierungen vorgenommen, bevor es ernst wurde. Spätestens an den Technikstationen war dann bei dem einen oder der anderen eine gewisse Nervosität spürbar – verständlich angesichts der bevorstehenden Herausforderungen.Auch das Wetter zeigte sich ganz im Sinne des Mountainbikesports wechselhaft: Neben trockenen Phasen sorgten immer wieder kurze Hagelschauer für zusätzliche Herausforderungen. Doch davon ließ sich unser Team nicht beeindrucken – Mountainbiken ist schließlich ein Outdoorsport, bei dem man die Natur in all ihren Facetten erlebt.Im anschließenden Zeitfahren zeigten alle Teilnehmenden großen Einsatz, kämpften bis an ihre Grenzen und teilweise sogar darüber hinaus. Ein Sturz sorgte kurzzeitig für einen Schreckmoment, glücklicherweise blieb es bei Schürfwunden, sodass schnell Entwarnung gegeben werden konnte.Die Anstrengungen wurden am Ende eindrucksvoll belohnt: Bei der Siegerehrung durfte sich unser Team über gleich zwei dritte Plätze freuen – ein toller Erfolg, der mit großem Jubel gefeiert wurde. Auf der Rückfahrt sorgten Kinderriegel für die verdiente Stärkung und rundeten einen langen, aber äußerst erfolgreichen Tag ab.(Text: Martin Obermüller, Michael Landeck, Fotos: Franziska Fürst, Michael Landeck)

GFE im Bayerischen Landtag

Am 23.04.26 besuchten wir, die Klasse 10c, zusammen mit der 11. Jahrgangsstufe, auf Einladung von Christian Zwanziger, einem lokalen Landtags-Abgeordneten der Grünen, den Bayerischen Landtag in München.Das Gebäude des Landtags, das Maximilianeum, liegt leicht erhöht und wirkte schon von außen sehr imposant auf uns. Zunächst wurden wir ein wenig durch das Gebäude geführt und haben dann einen Film gezeigt bekommen, der uns die Funktionen des Landtages erklärte, wie zum Beispiel die Gesetzgebung, die Kontrolle der Staatsregierung und die Vertretung der Bürgerinteressen. Außerdem erfuhren wir, dass das Maximilianeum ursprünglich von König Maximilian II. als Sitz der Studienstiftung für besonders begabte Studenten gegründet wurde und diese Stiftung bis heute dort untergebracht ist.Danach folgte der eigentliche Höhepunkt: Wir hatten die Möglichkeit, eine Stunde lang eine Plenarsitzung von der Besuchertribüne aus zu verfolgen. An diesem Tag wurde der bayerische Haushalt beschlossen. Obwohl die großen Entscheidungen schon längst getroffen und viele Details bereits geklärt waren und dort fertige Reden gehalten wurden, war es deutlich spannender, als wir dachten. Es gab während dieser Grundsatzdebatte immer wieder deutliche Reaktionen und Zwischenrufe der anderen Parteien, was die Sitzung lebendig und teilweise auch emotional machte, da die Abgeordneten ihre Positionen klar verteidigten oder kritisierten. Fast alle von uns saßen vorn übergelehnt und haben von unserer Zuschauertribüne aus alles gespannt verfolgt. Später, nach dem Mittagessen, durften wir noch in einen direkten Dialog mit Christian Zwanziger treten. Er hat sich die Zeit genommen, all unsere Fragen ausführlich und persönlich zu beantworten, und wirkte dabei offen und zugänglich. Er beschrieb uns seinen Alltag als Abgeordneter, wie er beispielsweise privat mit Politikern aus anderen Parteien interagiert und wie er versucht, Social Media für sich zu nutzen und möglichst bürgernah zu sein, indem er regelmäßig Veranstaltungen, auch in Erlangen, besucht, mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommt und ihre Anliegen in seine Arbeit einfließen lässt. Besonders beeindruckt hat mich, wie offen er auf unsere Fragen eingegangen ist und dass er sich wirklich Zeit für uns genommen hat.Insgesamt war der Besuch eine gute Erfahrung, weil wir Politik einmal direkt miterleben konnten und einen realistischen Eindruck vom Landtag bekommen haben.(Text: Nikita Einwag, 10c; Bilder: A. Wiesner-Krotter)

Gutes Gelingen beim Abitur

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten,die ersten Prüfungstermine liegen schon hinter uns, in dieser Woche steht Mathematik (06.05.) an. Ihr habt euch gründlich vorbereitet, auch auf der Mathefahrt. Wir denken an euch und wünschen euch starke Nerven, Zuversicht und natürlich ein gutes Gelingen bei euren Abiturprüfungen! Ihr schafft das, und die ganze Schulfamilie begleitet euch in Gedanken oder im Schulgebäude, selbst der Schulhase. Um es mit Cicero zu sagen: Quod bonum, faustum, felix, fortunatumque sit!Alles Gute!Eure Lehrerinnen und Lehrer, Oberstufenkoordinatoren und Schulleitung

Keines verbleibt in derselben Gestalt

„Keines verbleibt in derselben Gestalt“ – Ovid im Kunstunterricht der Q13 Räselhafte verzögerte Bewegungen und Klänge, die wie aus einer anderen Zeit hallen: Das Abschlussvideo des Kunstkurses 2025/26 ist eine Meditation über den Wandel. In den finalen Kursstunden transformierten sich die Schüler in Wesen, die das Mysterische suchen.Das Projekt selbst durchlief dabei ebenfalls eine Metamorphose: Aus der visuellen Inszenierung wurde durch die Begegnung mit Ovids zeitloser Dichtung ein humanistisches Statement. Die Worte des Pythagoras, gelesen mit der Schwere und Dramatik des nahenden Abschieds, interpretieren die Schülerbilder als Teil eines ewigen Kreislaufs.Nichts geht verloren, alles wird neu. Ein Werk, das die Ruhe vor dem Sturm der Abiturprüfungen einfängt und eine moderne Verknüpfung von Kunst und Humanismus darstellt.(Text: W. Mages, Bild: Screenshot aus dem Video des Kunstkurses)

Leistungsfach Sport bei iQ Move

Theorie trifft PraxisEin besonderer Unterrichtstag führte das Leistungsfach Sport zur sportmedizinischen Untersuchungs- und Beratungsstelle iQ Move im Arbeitsbereich Sport- und Bewegungsmedizin der Sportuniversität Erlangen. Nach intensiven theoretischen Einheiten in den vergangenen Wochen zu Themen wie Herz-Kreislaufsystem, Atmungssystem und Energiebereitstellung bot sich nun die ideale Gelegenheit, dieses Wissen in der Praxis zu erleben.Vor Ort erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in eine umfassende sportwissenschaftliche Leistungsdiagnostik. Dazu gehörten unter anderem eine detaillierte Körperzusammensetzungsanalyse sowie eine Lungenfunktionsmessung, die eindrucksvoll zeigten, wie individuell Leistungsfähigkeit bestimmt werden kann.Im Mittelpunkt stand der Ausbelastungstest mit Belastungs-EKG, Spiroergometrie (Atemgasanalyse) und Laktatdiagnostik, bei dem Leon an seine persönlichen Grenzen ging. Mit jeder weiteren Belastungsstufe wurde die Anstrengung sichtbar größer – bis ihn in den letzten Minuten all seine Mitschülerinnen und Mitschüler lautstark anfeuerten, um wirklich das Maximum aus ihm herauszuholen. So konnten alle hautnah miterleben, wie der Körper unter Höchstleistung arbeitet und welche Prozesse dabei ablaufen.Während der gesamten Untersuchung wurden die Abläufe und Ergebnisse anschaulich und mit großer Fachkompetenz von Dr. Peter Renner erklärt. So wurde aus komplexer Theorie greifbares Wissen – lebendig, verständlich und direkt erfahrbar.Wir bedanken uns herzlich beim gesamten Team von iQ Move für den freundlichen Empfang, die professionelle Betreuung und die Zeit, die sie sich für uns genommen haben. Dieser Tag wird uns als besonders praxisnahes und lehrreiches Erlebnis in Erinnerung bleiben.(Bericht und Bilder: Murat Akdağ) Bild 1: Lungenfunktion Bild 2: Laktatkinetik Bild 3: Ausbelastungstest Bild 4: Erklärung Dr. Renner Bild 5: Abschlussbild

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