Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
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Unser AK setzt sich für Zivilcourage ein und wendet sich gegen jegliche Form der Diskriminierung. Es werden jedes Jahr verschiedene Aktionen veranstaltet, um diese Haltung deutlich zu zeigen.

Welt-Aids-Tag

Auf der ganzen Welt erinnern am 1. Dezember verschiedenste Organisationen an das Thema AIDS und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit HIV-Infizierten, AIDS-Kranken und den ihnen nahestehenden Menschen zu zeigen. Auch wir beteiligen uns jährlich und verkaufen Aids-Schleifen, deren Erlös an die deutsche Aidshilfe gespendet wird. Diese Aktion läuft über die Stadt-SMV Erlangen, die an Schulen in Erlangen die Schleifen verteilt.

Johanniter Weihnachtstrucker-Aktion:

Bei dieser Aktion werden vor Weihnachten von allen Klassen, vom Lehrerkollegium und von den Referendar:innen Kisten mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln befüllt. Diese werden dann von den Johannitern an der Schule abgeholt, nach Südosteuropa gefahren und dort an bedürftige Kinder und Familien verteilt. Vielen Dank an alle Schüler:innen, Lehrer:innen und Referendar:innen, die beim Befüllen ihren Beitrag leisten.

Interkulturelles Treffen mit der Eichendorfschule:

Jedes Jahr vor den Weihnachtsferien organisiert der AK Courage ein Treffen mit Schüler:innen der Eichendorfschule. Auf dem Weihnachtsmarkt in der Innenstadt verbringen wir gemeinsam Zeit, bummeln, trinken Punsch und gehen im Anschluss noch auf die Schlittschuhbahn. Hier haben wir die Chance uns gegenseitig kennenzulernen und haben jedes Jahr sehr viel Spaß.

Internationale Woche gegen Rassismus

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus sind Aktionswochen, die alljährlich um den 21. März stattfinden, den Internationalen Tag gegen Rassismus. Diese Veranstaltungsreihe fordert dazu auf, sich mit der Thematik Alltagsdiskriminierung und Ausgrenzung auseinanderzusetzen und aktiv dagegen einzutreten. Ein Veranstaltungsnetzwerk unter anderem aus dem Jugendparlament, dem Ausländer- und Integrationsbeirat und den SOR-Schulen erstellt jährlich ein abwechslungsreiches Programm an vielen verschiedenen Veranstaltungsorten. Wir nehmen an diesem Programm teil, um gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

Derzeit wird der AK Courage von zwei Schülerinnen aus der Q11 geleitet, Julia Grenz und Anna Härtl.

Aus dem Lehrerkollegium ist Frau Krüger für uns zuständig, sie berät und unterstützt uns bei der Planung Vorbereitung und Durchführung unserer Aktionen.

Ihr könnt uns jederzeit ansprechen, wenn ihr Fragen habt oder Mitglied unseres AKs werden wollt.

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage (SOR-SMC) ist ein Projekt von und für Schüler:innen, die gegen alle Formen von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, aktiv vorgehen und einen Beitrag zu einer gewaltfreien, demokratischen Gesellschaft leisten wollen.

Zivilcourage ist heute mehr denn je gefragt. Den Ausschlag, dieses Projekt auch an unserer Schule zu initiieren, gab unter anderem ein Vorfall vor der Bundestagswahl 2005. Damals hatte die NPD versucht, auf dem Schulgelände ihre CDs zu verteilen.

Mit der Teilnahme an diesem bundesweiten Projekt und der gestarteten Unterschriftenaktion haben wir uns zu folgendem Selbstverständnis von SOR-SMC bekannt:

  • „Wir werden uns dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe unserer Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.
  • Wenn an unserer Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wenden wir uns dagegen und setzen uns dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, einander künftig zu achten.
  • Wir setzen uns dafür ein, dass an unserer Schule ein Mal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.“

Weitere Infos im Internet unter http://www.schule-ohne-rassismus.org.

Die Verleihung des Titels „Schule Ohne Rassismus – Schule Mit Courage“ fand unter der Patenschaft von Herrn Staatsminister Joachim Herrmann am 20. Juli 2009 um 10.00 Uhr im Wintergarten des GFE statt.