Superpreisverleihung in München Glänzend gemacht – Forschernachwuchs sichert sich mit spannenden Experimenten rund um Farbe und Licht den Superpreis

[Bilder: Andreas Gebert, Text: Thomas Böse]

Ministerialdirigent Adolf Präbst, Samuel Sauer (6a), Johannes Moritz (6a) und Sophie Klopfer (7a) freuen sich über den Superpreis im Landeswettbewerb „Experimente antworten“. Diesen konnten sie durch ihre erfolgreiche Teilnahme an den drei Experimentierrunden des vergangenen Schuljahres erreichen. Sophie durfte schon zum zweiten Mal diesen besonderen Preis entgegennehmen.

Im Deutschen Museum nahmen am 11. Oktober 2019 54 bayerische Schülerinnen und Schüler stolz ihren im Landeswettbewerb „Experimente antworten“ gewonnenen Superpreis entgegen. Vierzehn von ihnen erhielten diese Auszeichnung bereits zum zweiten Mal, sechs durften sich sogar über einen dritten Superpreis für ihre Forscherleistung freuen. Bei der Preisverleihung gratulierte Ministerialdirigent Adolf Präbst in Vertretung von Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo den glücklichen Gewinnern: „Unsere jungen Forscherinnen und Forscher haben spannende Experimente rund um die Themen Farbe, Kristallisation und Licht durchgeführt. Ihre Begeisterungsfähigkeit und ihre Experimentierfreude verdienen höchste Anerkennung.“

Kultusminister Piazolo lobte bereits im Vorfeld das Engagement der Preisträger: „Die Auszeichnung motiviert junge MINT-Fans, sich weiter für naturwissenschaftliche Phänomene zu begeistern und ihnen mit Experimenten auf den Grund zu gehen. Die Erfolge unserer Schülerinnen und Schüler sind auch das Ergebnis einer aktiven MINT-Förderung an unseren Schulen – im Fachunterricht und in vielen fächer- und unterrichtsübergreifenden Projekten.“ Für ihre aktive und zuverlässige Unterstützung in diesen Projekten dankte
Piazolo allen Beteiligten der Schulfamilie. „Unseren Nachwuchsforscherinnen und -forschern wünsche ich, dass sie sich ihren Entdeckergeist beibehalten und auch in Zukunft offen sind, in Experimenten neue Antworten zu finden.“

Der naturwissenschaftliche Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10 an den bayerischen Gymnasien. Er fand im Schuljahr 2018/2019 bereits zum 16. Mal statt und forderte den wissenschaftsinteressierten Nachwuchs dazu auf, in drei Wettbewerbsrunden zu den folgenden Themenfeldern zu forschen:

  • Ins Blaue hinein! – Versuche mit Zaubermalstiften und Zaubertinten
  • Eine glänzende Erscheinung – Herstellung von Salzkristallen
  • Ins rechte Licht gerückt! – Bau eines Polarimeters und Experimente mit polarisiertem Licht

Für ihre Experimente griffen die Schülerinnen und Schüler auf Alltagschemikalien und -geräte aus Apotheke, Drogerie und Baumarkt zurück.

Dabei gingen insgesamt rund 4.000 Einsendungen bei der Jury ein. Die 54 Superpreisträgerinnen und ‑träger erhalten auch in diesem Jahr Laborgeräte, gestiftet von der Firma
Hedinger. Diese fördert neben den Bayerischen Chemieverbänden, dem Verband der Chemischen Industrie und dem Deutschen Museum München den Wettbewerb seit vielen Jahren.

Die Fachschaften Natur & Technik und Chemie des Gymnasium Fridericianum gratulieren unseren Preisträgern ganz herzlich.

 

Molekular kochen beim Wettbewerb „Experimente antworten“

Die Aufgabenstellung liest sich beinahe wie ein Auszug aus einem Kochbuch: „Gib 5 g Natriumalginat in 150 ml destilliertes Wasser und mische sorgfältig mit dem Pürierstab. Vermenge in einem weiteren Glas einen Esslöffel Calciumlactat mit 100 ml Wasser. Verrühre dann einen Esslöffel der so vorbereiteten Natriumalginatlösung mit zwei Esslöffeln Fruchtsirup und tropfe diese Mischung langsam in die Calciumlactatlösung.“ In der ersten Runde des vom Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung veranstalteten Landeswettbewerbs „Experimente antworten“ galt es unter anderem, mit chemischen Substanzen (die sich die Teilnehmer im Internet bestellten) essbare kleine Kügelchen herzustellen. Diese sogenannten Sphären sind ein wichtiger Bestandteil der in den 1990er Jahren etablierten „Molekularen Küche“, die sich mit den biochemischen und physikalisch-chemischen Vorgängen bei der Zubereitung von Speisen beschäftigt. So kam „frischer Wind“ in die heimischen Küchen der jungen Forscher, die für die Dauer des Wettbewerbs zu kleinen Laboren umfunktioniert wurden.

Zehn Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5, 6 und 7 bearbeiteten die anspruchsvollen Experimentiervorgaben, beobachteten genau die Versuchsergebnisse und fanden außerdem Erklärungen für die gemachten Beobachtungen. Alles wurde genauestens notiert, fotografiert, tabellarisiert und letztendlich in Form einer kleinen Forschungsarbeit der Jury zugesandt. Nachdem diese die Arbeiten bewertet hatte, erhielten alle Forscher eine Urkunde, die Herr Nöhring feierlich überreichte.

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„DRÜCKEN IST STARK!“ am Fridericianum Erlangen

Am Fridericianum haben sich die Fachschaft Biologie sowie der Arbeitskreises Schulsanitätsdienst das Thema „Wiederbelebung durch Schüler“ auf ihre Fahnen geschrieben. Unterstützung erhalten sie dabei vom Schulleiter Gerhard Nöhring. Für die konkrete Realisierung des Projekts „Drücken ist stark!“ konnte der ehemalige Fridericianum-Schüler und Anästhesist Dr. Ulrich v. Hintzenstern gewonnen werden.

Das Projekt startete am 23. März 2017 mit einem Vortrag „Drücken ist stark! Was tun bei Herz-Kreislaufstillstand?“ von Dr. v. Hintzenstern im Wintergarten des Gymnasiums Fridericianum. Der Vortrag stand unter dem Motto „In der Schule (mit wenig Aufwand) für das Leben lernen!“. Die zahlreich erschienenen Zuhörer erhielten einen Einblick in die Problematik des Herz-Kreislauf-Stillstands. Zusätzlich wurden sie mit den im europäischen Vergleich sehr schlechten Ergebnissen der Laienreanimation in Deutschland konfrontiert. Der Referent erläuterte, warum eine Reanimationsausbildung bereits bei Zwölfjährigen sinnvoll ist („Nam quod in iuventus non discitur, in matura aetate nescitur.“ [Cassiodor] bzw. „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ [Wilhelm Busch]). Außerdem plädierte für eine offizielle Aufnahme des Reanimationsunterrichts in die Schul-Curricula. Danach erläuterte er das Konzept „Prüfen, 112 rufen, drücken“. Im Anschluss an den Vortrag hatten die Zuhörer die Möglichkeit, die Inhalte des Konzepts „Prüfen, 112 rufen, drücken“ praktisch an Trainingspuppen zu üben.

Am 23. Juni 2017 wird es dann „ernst“ für die Schüler der drei achten Klassen des Gymnasiums Fridericianum. In einer zweistündigen Schulung erhalten sie eine Grundausbildung in einfachen und effektiven Maßnahmen der Wiederbelebung mit Informationen, Demonstrationen und praktischen Übungen. Die Schüler sollen befähigt werden, einen Herz-Kreislauf-Stillstand zu erkennen und einen strukturierten Notruf sowie eine Herz-Druck-Massage selbstständig vornehmen zu können.

 

Jeder Schüler, der an der Schulung teilnimmt, erhält ein T-Shirt mit dem Projekt-Logo sowie eine Teilnahmeurkunde und den Informationsflyer „So retten Sie Leben“ der Stiftung Deutsche Anästhesiologie.

Das Gymnasium Fridericianum Erlangen soll durch das Projekt in die Lage versetzt werden, die Aktion „Drücken ist stark!“ in Zukunft jährlich selbstständig mit sämtlichen Schülern der achten Klassestufe durchzuführen. Dr. v. Hintzenstern hat sich bereiterklärt, die zuständigen Lehrer entsprechend zu schulen und als Ansprechpartner bei Fragen oder Problemen im Rahmen der Weiterführung des Projekts „Drücken ist stark!“ zur Verfügung stehen. Als Projektergänzung ist angedacht, einen automatisierten externen Defibrillator (AED) für die Schule als Public Access Defibrillator (PAD) zum öffentlichen Einsatz [„Schüler retten Lehrer“] sowie zu Schulungszwecken anzuschaffen. Weitere Infos unter http://www.schuelerrettenleben.de

  • Beitrags-Kategorie:Biologie

Superpreisverleihung in München

Superpreisverleihung in München

Sophie Klopfer freut sich über einen Superpreis im Landeswettbewerb „Experimente antworten“. Diesen konnte sie durch ihre erfolgreiche Teilnahme an den drei Experimentierrunden des vergangenen Schuljahres erreichen und nun in München entgegennehmen.

Lob von Kultusstaatssekretärin Carolina Trautner

55 Schülerinnen und Schüler durften sich heute im Deutschen Museum über die Auszeichnung mit dem Superpreis des Landeswettbewerbs „Experimente antworten“ freuen. Kultusstaatssekretärin Carolina Trautner gratulierte den Siegerinnen und Siegern: „Ob mit Hefe oder mit Seifenblasen: Unsere jungen Forscherinnen und Forscher haben beeindruckende Experimente durchgeführt. Dabei sind sie mit Begeisterung, Wissensdurst und Tatendrang ans Werk gegangen und haben erstaunliche naturwissenschaftliche Entdeckungen gemacht. Die Auszeichnung mit dem Superpreis soll eine Anerkennung ihrer herausragenden Leistung und zugleich Motivation für ihre weitere naturwissenschaftliche Arbeit sein.“ Für die Schülerinnen und Schüler ist die Teilnahme an dem Landeswettbewerb „Experimente antworten“ mit vielen wertvollen Erfahrungen verbunden: Sie haben bei den Versuchen Durchhaltevermögen, Entschlossenheit und Konzentration bewiesen. Lehrkräfte und Eltern sind ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Für ihre engagierte und zuverlässige Unterstützung der Nachwuchsforscherinnen und -forscher dankte Trautner allen Beteiligten der Schulfamilie. Den Nachwuchsforscherinnen und -forschern wünschte sie weiterhin viel Spaß und gutes Gelingen beim Experimentieren.

Landeswettbewerb „Experimente antworten“

Der naturwissenschaftliche Wettbewerb fand im Schuljahr 2017/2018 zum 15. Mal statt. Er richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10 an den bayerischen Gymnasien.

Mithilfe von Alltagschemikalien und -geräten aus Apotheke, Drogerie und Baumarkt experimentierten die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Schuljahr 2017/2018 in drei Wettbewerbsrunden zu den Themen:

 

  • „Aus der Luft gegriffen? – Versuche mit Hefe in Zip-Beuteln“,
  • „Eine spannende Sache – Experimente mit Seifenblasen“ und
  • „Krawall und Remmidemmi – Bau von Musikinstrumenten und Experimente mit Schwingungen“.

 

Insgesamt gingen rund 3.200 Einsendungen bei der Jury ein.

Die 55 Superpreisträgerinnen und -preisträger erhalten in diesem Jahr Laborgeräte, gestiftet von der Firma Hedinger. Sie fördert ebenso wie die Bayerischen Chemieverbände, der Verband der Chemischen Industrie und das Deutsche Museum den Wettbewerb seit vielen Jahren.

Wir gratulieren unseren Schülern ganz herzlich.

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