„Schabbat – Sonntag – Ruhetag“ – Ein interkulturelles Begegnungsprojekt

Am 14. November konnten alle Schülerinnen und Schüler unserer 6. Jahrgangsstufe in einer Doppelstunde am oben genannten Projekt teilnehmen. Gerade vor dem Hintergrund einer einerseits globalisierten und pluralen Welt und andererseits eines leider wieder vermehrt auftretenden Antisemitismus bzw. Fremdenhasses in unserer Gesellschaft war dies eine wichtige Möglichkeit, mit anderen Kulturen, Bräuchen und Überzeugungen in Berührung zu kommen.

 

Der Referent Herr Ari Rosen von der Bildungseinrichtung „Kulturelle Begegnungen“ mit Sitz in Jerusalem hielt einen engagierten und schülernahen Vortrag zu den jüdischen Schabbat-Bräuchen und zur Bedeutung des Schabbats für den jüdischen Glauben. Mitgebrachte Kultgegenstände veranschaulichten in einer kleinen Ausstellung zum „Anfassen“ den informativen Teil. Immer wieder bezog er die Kinder mit ein und ließ deren Fragen einfließen. In der anschließenden lebhaften Diskussion legte Herr Rosen ihnen ans Herz, über die Bedeutung des Ruhetages für die Gesellschaft und für ihr eigenes Leben nachzudenken – vielleicht etwa in Form einiger handyfreier Stunden am Sonntag …

 

Wir danken herzlich der Bürgerstiftung Erlangen, dem Stadtjugendring Erlangen sowie der Sparkasse Erlangen für die organisatorische bzw. finanzielle Unterstützung des Projekts! Eine lohnende Veranstaltung, bei der die Schule Gastgeber für den interreligiösen und interkulturellen Dialog sein konnte.

Text: Steffen Piossek, Fotos: Steffen Piossek / Tobias Möller

Superpreisverleihung in München Glänzend gemacht – Forschernachwuchs sichert sich mit spannenden Experimenten rund um Farbe und Licht den Superpreis

[Bilder: Andreas Gebert, Text: Thomas Böse]

Ministerialdirigent Adolf Präbst, Samuel Sauer (6a), Johannes Moritz (6a) und Sophie Klopfer (7a) freuen sich über den Superpreis im Landeswettbewerb „Experimente antworten“. Diesen konnten sie durch ihre erfolgreiche Teilnahme an den drei Experimentierrunden des vergangenen Schuljahres erreichen. Sophie durfte schon zum zweiten Mal diesen besonderen Preis entgegennehmen.

Im Deutschen Museum nahmen am 11. Oktober 2019 54 bayerische Schülerinnen und Schüler stolz ihren im Landeswettbewerb „Experimente antworten“ gewonnenen Superpreis entgegen. Vierzehn von ihnen erhielten diese Auszeichnung bereits zum zweiten Mal, sechs durften sich sogar über einen dritten Superpreis für ihre Forscherleistung freuen. Bei der Preisverleihung gratulierte Ministerialdirigent Adolf Präbst in Vertretung von Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo den glücklichen Gewinnern: „Unsere jungen Forscherinnen und Forscher haben spannende Experimente rund um die Themen Farbe, Kristallisation und Licht durchgeführt. Ihre Begeisterungsfähigkeit und ihre Experimentierfreude verdienen höchste Anerkennung.“

Kultusminister Piazolo lobte bereits im Vorfeld das Engagement der Preisträger: „Die Auszeichnung motiviert junge MINT-Fans, sich weiter für naturwissenschaftliche Phänomene zu begeistern und ihnen mit Experimenten auf den Grund zu gehen. Die Erfolge unserer Schülerinnen und Schüler sind auch das Ergebnis einer aktiven MINT-Förderung an unseren Schulen – im Fachunterricht und in vielen fächer- und unterrichtsübergreifenden Projekten.“ Für ihre aktive und zuverlässige Unterstützung in diesen Projekten dankte
Piazolo allen Beteiligten der Schulfamilie. „Unseren Nachwuchsforscherinnen und -forschern wünsche ich, dass sie sich ihren Entdeckergeist beibehalten und auch in Zukunft offen sind, in Experimenten neue Antworten zu finden.“

Der naturwissenschaftliche Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10 an den bayerischen Gymnasien. Er fand im Schuljahr 2018/2019 bereits zum 16. Mal statt und forderte den wissenschaftsinteressierten Nachwuchs dazu auf, in drei Wettbewerbsrunden zu den folgenden Themenfeldern zu forschen:

  • Ins Blaue hinein! – Versuche mit Zaubermalstiften und Zaubertinten
  • Eine glänzende Erscheinung – Herstellung von Salzkristallen
  • Ins rechte Licht gerückt! – Bau eines Polarimeters und Experimente mit polarisiertem Licht

Für ihre Experimente griffen die Schülerinnen und Schüler auf Alltagschemikalien und -geräte aus Apotheke, Drogerie und Baumarkt zurück.

Dabei gingen insgesamt rund 4.000 Einsendungen bei der Jury ein. Die 54 Superpreisträgerinnen und ‑träger erhalten auch in diesem Jahr Laborgeräte, gestiftet von der Firma
Hedinger. Diese fördert neben den Bayerischen Chemieverbänden, dem Verband der Chemischen Industrie und dem Deutschen Museum München den Wettbewerb seit vielen Jahren.

Die Fachschaften Natur & Technik und Chemie des Gymnasium Fridericianum gratulieren unseren Preisträgern ganz herzlich.

 

Besinnungstage der 10. Klassen in Sülzburg

[Foto: Annabell Winkler]

Anfang Juli machten sich die 10. Klassen ein letztes Mal gemeinsam auf die Reise. Drei Tage lang gingen fast alle Schülerinnen und Schüler der künftigen Q11 in einem abwechslungsreichen Programm auf die Suche: Nach sich selbst, nach Wegen zu einer guten Oberstufengemeinschaft, nach Ruhe, nach dem, was trägt im Leben… So stellen die Tage der Orientierung – wie sie manchmal auch genannt werden – eine Gelegenheit dar, über Fragen nachzudenken, für die im hektischen Schulalltag sonst nicht so viel Zeit ist.

Für ausreichend Freizeit und sportliche Betätigung, beste kulinarische Versorgung und abschließende Lagerfeuerstimmung war ebenfalls gesorgt, sodass alle gut gelaunt und entspannt die Heimreise antraten.

[Text: Silke Hebecker]

Erster Platz beim Kreativwettbewerb der VR-Bank Erlangen

[Foto: Gabriele Stiefler, VR-Bank]

Die Fachschaften Kunst und Sport konnten mit Ihrer Schwarzlicht-Performance den ersten Platz beim Kreativwettbewerb der VR-Bank Erlangen ergattern. Unter der Leitung von Frau Segler und Herrn Mages hatten Schüler der Q11 und Q12 in monatelanger Vorbereitung eine aufwändige Tanzchoreografie in selbstentworfenen Schwarzlichtkostümen gestaltet. Diese wurde auf der Jahresausstellung Kunst aufgeführt und nun mit dem 1. Platz sowie dem Preisgeld in Höhe von 1.500,- Euro honoriert. Große Unterstützung fand das Projekt auch bei der Schulfamilie, welche im Online-Voting das Fridericianum mit 264 Stimmen auf den ersten Platz katapultierte.

[Text & Fotos: Wolfgang Mages]

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