Stadt- und regionale Meisterschaft im Beachvolleyball

Am 14. Juni fand die Stadtmeisterschaft im Beachvolleyball statt, bei der unsere Schule gleich mit zwei Teams vertreten war. Souverän und verdient konnten sich unsere Schülerinnen und Schüler gegen die Teams vom Ohm-Gymnasium, Emil von Behring Gymnasium und Albert-Schweitzer-Gymnasium durchsetzen und sich somit für den Regionalentscheid qualifizieren. Dieser fand am 26.6. in Altdorf bei Nürnberg statt. Bis in die frühen Abendstunden hinein lieferte sich unser Team spannende und packende Duelle auf Augenhöhe mit ihren Gegnern, welche hauptsächlich mit Auswahlspielerinnen und -spielern besetzt waren. Am Ende des Tages lag unser Team punktgleich mit den Teams aus Bad Windsheim und Altdorf auf dem ersten Platz. Auf Grund der besseren Satzdifferenz setzten sich leider schließlich die Altdorfer, welche zuvor noch gegen unser Team verloren hatten, als Sieger durch. Als Schulfamilie bedanken wir uns bei folgenden Teilnehmenden: Yella Engels, Lillian Mattonet, Klara Bernard, Pauline Bernhardt, Gustav vom Endt, Merlin Müller, Johannes Görtz, Johannes Seidel, Julika Segler, Viktoria Metz, Luna Müller, Anesu Mabande, Aris Härtl,  Oscar Kudras, Maximilian Schwab-Zettel und Jonas Fink. Mit ihrem leidenschaftlichen Einsatz und ihrem unglaublichen Teamgeist haben sie das GFE sowohl spielerisch, als auch menschlich absolut vorbildlich vertreten! Vielen Dank! Bericht: Murat Akdağ Bilder: Michael Landeck / Murat Akdağ

Biologisch-chemisches Praktikum – Bist du ein Bitterschmecker?

Bist du ein Bitterschmecker?Am Mittwoch, den 19.04.2023 hatten die Schülerinnen und Schüler der beiden bcp-Kurse die einmalige Möglichkeit, dem „Bitterschmecker-Gen" auf die Spur zu kommen. Hierzu besuchten sie das Genetik-Labor der Universität Erlangen und wurden in die vielschichtigen Verfahrensweisen der Bio-Analytik eingewiesen. Diese waren folgende:PipettierenProbenentnahme und DNA-IsolierungDNA-Vervielfältigung mittels PCRVerdau des PCR-Produkts mittels HaelllGelelektrophorese PipettierenZunächst übten die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit den Eppendorf-Pipetten, einem der wichtigsten Hilfsmittel bei der DNA-Isolierung, denn schließlich arbeitet man mit sehr kleinen Mengen, die exakt abgemessen werden müssen. Probenentnahme und DNA-IsolierungNachdem der sichere Umgang eingeübt war, ging es an die Probenentnahme. Dazu spülten die Schülerinnen und Schüler ihren Mund mittels einer 0,9-prozentigen Kochsalz-Lösung aus, pipettierten 1000 ul, zentrifugierten und entfernten den Überstand.Das entstandene „Pellet" wurde gelöst und zum Zwecke der DNA-Freisetzung im Heizblock inkubiert.Nach dem erneuten Zentrifugieren ging es an die DNA-Vervielfältigung mittels PCR. DNA-Vervielfältigung mittels PCR PCR steht für polymerase-chain-reaction. Bei Polymerase handelt es sich um ein Protein, das dazu dient, DNA zu vervielfältigen. Dieses wurde zusammen mit der DNA-Probe und diversen Zusätzen (Puffer Lösung, u. a.) in eine PCR-Maschine gegeben. Dabei handelt es sich um einen speziellen Heizblock mit einstellbaren Heiz- und Kühlprogrammen. In unserem Fall wurden folgende Programme durchlaufen:95 °C - 30 sec Initiale Denaturierung95 °C - 15 sec Denaturierung64 °C - 15 sec Primer-Hybridisierung68 °C - 15 sec Elongation68 °C - 5 min finale Elongation10 °C KühlungNach ca. 45 Minuten erfolgte der nächste Schritt. Verdau des PCR-Produkts mittels HaelllDie entstandene DNA war für den nachfolgenden Schritt viel zu lang. Daher musste diese zerschnitten" werden. Als „Schere" diente dabei ein Enzym, das zusammen mit der DNA inkubiert wurde.Während dieser Inkubationszeit stellten uns die studentischen Hilfskräfte ihre Studiengänge vor. GelelektrophoreseIm letzten Schritt erfolgte nun die Auftrennung der einzelnen DNA-Bruchstücke mittels Gel-Elektrophorese.Bei der Gel-Elektrophorese erfolgte die Auftrennung der Bruchstücke mittels elektrischer Spannung. Je nach Größe der Bruchstücke „wanderten" diese unterschiedlich weit und es entstanden charakteristische Bandenmuster. Mit Hilfe von standardisierten DNA-Fragmenten konnten die entsprechenden DNA-Bruchstücke identifiziert werden.Während die Gel-Elektrophorese lief, erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in verschiedenen Fach- und Forschungsbereiche, z. B. fluoreszierende Farbmarkierungen von Muskeln und Nerven bei Tieren, die Verwendung von Agrobakterien zum Einbringen von DNA in Pflanzenzellen und die Erforschung von Pflanzeneigenschaften, wie z. B.Trockenresistenz oder die Züchtung von Kallus-Kulturen. Mit der Auswertung der Gel-Elektrophorese ging ein spannender, abwechslungsreicher und sehr informativer Vormittag zu Ende. Im Namen aller Schülerinnen und Schüler der zehnten Jahrgangsstufe möchten wir uns recht herzlich bei Frau PD Dr. Ruth Stadler und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedanken, die unseren Schülerinnen und Schülern mit Rat und Tat zur Seite standen und so zu einem gelungenen Praktikum beitrugen.Wir würden uns sehr freuen, hier wieder einmal Gast sein zu dürfen!

#BoostyourSkills meets Fridericianum

Die Themen #Cybersecurity und Künstliche Intelligenz (#KI) sind nicht nur auf dem Arbeitsmarkt in aller Munde, sondern auch in der Bildung. Am 15.3.2023 ist #BoostYourSkills erstmalig im Großraum Nürnberg und besucht das Fridericianum Gymnasium in Erlangen. Unter der Leitung von OStR Böse trainierte die Q11 in Kleingruppen ihre IT-Skills. Diese sind gefragter denn je und technologienahe Berufe bieten ein riesiges Potential für Jobchancen, gerade auch für junge Menschen. Damit sie diese Chancen ergreifen können, wird es immer wichtiger, sich bereits in der Schule mit dem kompetenten Umgang auseinanderzusetzen. Mit der #BoostYourSkills Offensive bereitet IT-Fitness in Kooperation mit Schaeffler Technologies und Microsoft Deutschland Schüler:innen auf den zunehmend technologiebasierten Arbeitsmarkt vor und stärkt sie sowohl in ihrem technischen Knowhow zu #CyberSecurity und #KI als auch im Hinblick auf die notwendigen Zukunftskompetenzen. In praxisnahen Workshops beschäftigen sich die Schüler:innen mit neuesten Technologien, finden gängige Sicherheitslücken und diskutieren gemeinsam mit Expert:innen und Studierenden die Herausforderungen einer digitalisierten (Arbeits-)Welt. Am Ende geht es auch darum, Lust auf IT zu machen und die Jobs der Zukunft vorzustellen.Thomas BöseFoto: Natascha Pauls

Mittelstufen Theater – Iphigenie Königskind

Iphigenie: Wenn ich zum Altar gehe, bin ich eine Heldin. Mein Leben hat Bedeutung. Ich bin Geschichte. Unsterblich. Kind: Tot bist du, ganz und gar atemlos tot. Und die Totmacher leben weiter! Sie werden ganz einfach Krieg führen, um noch mehr tot zu machen. Du darfst es nicht tun! Was bringt ein Mädchen dazu, sich freiwillig zu opfern? Die vielfältigen politischen „Sachzwänge“ sowie die individuellen Beweggründe aller Figuren, die die kindliche Protagonistin Iphigenie manipulieren, haben die Schauspielerinnen und Schauspieler der Theatergruppe der Mittelstufe besonders interessiert. Generell geht es außerdem um die – leider immer noch aktuelle – Frage, welche Opfer ein Krieg fordert. Im Mittelpunkt des Stückes „Iphigenie Königskind“ von Pauline Mol, steht die Geschichte jener Iphigenie, die der griechische Dichter Euripides (480–406 v. Chr.) überliefert hat. In der Bucht von Aulis sitzen die Griechen wegen einer anhaltenden Windstille fest und können nicht nach Troja aufbrechen. Die Göttin Artemis verlangt ein menschliches Opfer, nämlich Iphigenie, Tochter des obersten Heerführers Agamemnon. Von seinem Bruder und dem ganzen Heer gedrängt, lässt Agamemnon Iphigenie unter einem Vorwand in das Heerlager holen. Zunächst ahnen das Mädchen und seine Mutter nicht, dass sie getäuscht wurden. Als diese erfährt, dass Iphigenie nicht verheiratet, sondern getötet werden soll, versucht sie Agamemnon umzustimmen und sucht sich Achilles, den vorgeblichen Bräutigam, als Verbündeten. Doch letztlich entschließt sich Iphigenie selbst, den Willen der Göttin zu erfüllen… In der Fassung von Pauline Mol ist die kindliche Iphigenie der Indoktrination der Erwachsenenwelt ausgeliefert und kann sich letztlich nicht dagegen wehren.

Weihnachtskonzert der Bläserklassen und des Symphonischen Blasorchesters 2022

In der letzten Woche vor den Weihnachtsferien gab es am Fridericianum sehr viel Weihnachtliches zu hören. Nach dem Weihnachtskonzert der Chöre und Orchester in St. Matthäus fand am Donnerstag in der Aula noch ein Konzert des Symphonischen Blasorchesters und der Bläserklassen statt. Auch die Bläserklassen-Schüler der 5a und 5b, die ihr Instrument erst seit Oktober spielen, meisterten ihr erstes Vorspiel bravourös. Für die Eltern gab es nicht nur etwas auf die Ohren, sondern auch Punsch, Plätzchen und Lebkuchen. Fotos: Matthias Kuen

Weihnachtskonzert 2022

Nach drei Jahren Pause konnte am 20. Dezember 2022 erstmals wieder ein Weihnachtskonzert in der Kirche St. Matthäus stattfinden. Es wirkten der Unterstufenchor, das Unterstufenorchester sowie verschiedene Bläserensembles mit. Der Projektchor, in dem auch Eltern und Lehrkräfte mitsangen, erarbeitete gemeinsam mit dem Orchester Auszüge aus Rheinbergers‘ „Stern von Bethlehem“. Hörbeispiel Fotos: Matthias Kuen

mathegym

Die Online-Plattform mathegym bietet die Möglichkeit, den Unterrichtsstoff in Mathematik mit Hilfe vieler charakteristischer Aufgaben zu wiederholen und zu üben. Dabei wird nicht nur einfach die richtige Lösung abgefragt, sondern bei Problemen können die einzelnen Rechenschritte angezeigt oder sogar Videos zum Stoff abgerufen werden.Schon seit mehreren Jahren unterstützt der Elternbeirat des Gymnasium Fridericianum unsere Schülerinnen und Schüler mit einer Jahreslizenz von mathegym. Die Möglichkeiten der Online-Plattform wurden im Laufe der Zeit immer wieder erweitert, so können die Lehrkräfte inzwischen beispielsweise auch Arbeitsblätter zusammenstellen, die die Schülerinnen und Schüler als Hausaufgaben online bearbeiten.Während der Corona-bedingten Schulschließungen diente mathegym als wichtiges Werkzeug für den Fernunterricht, und auch in Vertretungsstunden wird es gerne als abwechslungsreiche Übungsmöglichkeit eingesetzt. (Bilder: mathegym, Text: Jablonowski)

Wettbewerbe

Wettbewerbe stellen eine sehr beliebte Möglichkeit dar, ohne Bewertungsdruck in Form von Noten neue und Stoff übergreifende Aufgabenformen kennen zu lernen und die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten zu messen.Im Augenblick nehmen wir z.B. in den Jahrgangsstufen 5 bis 6  idealerweise mit kompletten Klassen am Känguru-Wettbewerb der Mathematik teil, während sich einzelne Schüler am Landeswettbewerb oder Bundeswettbewerb Mathematik oder der Fürther Mathematik-Olympiade beteiligen. Regelmäßig können wir am Ende des Schuljahres zahlreichen Schülerinnen und Schülern gratulieren, die einen der begehrten Preise gewonnen haben.(Bilder: Känguru der Mathematik, FÜMO, Text: Jablonowski)

Geogebra als Werkzeug im Unterricht

Es gibt eine große Anzahl an Softwarelösungen zur Bearbeitung und Veranschaulichung mathematischer Probleme am PC. Wir verwenden am GFE überwiegend das Programm Geogebra.Geogebra ist eine kostenlose und plattformunabhängige dynamische Mathematiksoftware für Schulen, die Geometrie, Algebra und Analysis verbindet. Geogebra hat bereits mehrere internationale Preise gewonnen, darunter den europäischen und deutschen Bildungssoftware-Preis.Die Verwendung einer dynamischen Geometriesoftware ist fest im Lehrplan des G9 verankert, daher führen wir die Schülerinnen und Schüler so früh wie möglich in das Programm ein.Auf der Website www.geogebra.org gibt es neben Download-Möglichkeiten auch verschiedenste Materialien und Hilfe-Links. Im Web finden sich zudem unzählige Geogebra-Anwendungen, die zur Veranschaulichung und Vertiefung des Unterrichtsstoffes dienen können.(Bild: geogebra, Text: Jablonowski)

  • Beitrags-Kategorie:Mathematik

Spielspaß mit Logikspielen erleben – Herausfordernde Knobeleien zeigen die Mathematik von ihrer spielerischen Seite

Its time for "Rush Hour": Stau - und für das kleine rote Auto gibt kein Vor und kein Zurück - so scheint es zumindest im ersten Moment. Aber mit ein wenig Gehirnschmalz bahnt ihr dem roten Auto den Weg aus dem Stau und trainiert ganz nebenbei eure logischen Fähigkeiten auf spielerische Weise. Dies ist nur ein Beispiel aus unserer sich stetig erweiternden Sammlung von Logikspielen, auf welche wir gerne … in Vertretungsstunden an den Projekttagen in der Begabtenförderung (Pluskurs) an unserem GFE-Mathetag zurückgreifen. Text & Fotos: Sauerborn

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