GFE macht mit bei „Mach MINT“

Unsere 6 Jahrgangsstufe bei „Mach MINT! – science made by women" an der FAU ErlangenKürzlich besuchte die 6. Jahrgangsstufe des Gymnasium Fridericianum die Veranstaltung „Mach MINT! – science made by women" an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Ziel des Programms ist es, jungen Schülerinnen und Schülern Wissenschaftlerinnen und ihre Forschung näherzubringen und Lust auf MINT-Fächer zu wecken.Zum Start versammelten sich unsere Schülerinnen und Schüler in einem großen Hörsaal der FAU. Nach der Begrüßung durch das „Mach MINT!"-Team gab einen Überblick über das Programm des Tages. Im Anschluss ging es in Kleingruppen an verschiedenen Workshops, die jeweils einer bedeutenden Wissenschaftlerin gewidmet waren:Workshop 1 – Ellen Kuhl: Die Triathletin, die Krankheiten des Hirns simuliert – hier lernten die Kinder anhand eines anschaulichen Gehirnmodells, wie Computermodelle helfen, neurologische Erkrankungen besser zu verstehen.Workshop 2 – Kerstin Dautenhahn: Die Frau, die sozial intelligente Roboter entwickelt – ein spannender Einblick in die Robotik und die Frage, wie Maschinen lernen, mit Menschen zu interagieren.Workshop 3 – Katherine G. Johnson: Die Frau, deren Berechnungen die Menschen auf den Mond brachten – eine Hommage an die Mathematikerin der NASA, die mit ihren Berechnungen Raumfahrtgeschichte schrieb.Workshop 4 – Emmanuelle Charpentier: Die Frau, die das Ziel, Krebs und andere Krankheiten zu heilen, realistischer macht – anschaulich erklärt anhand des CRISPR/Cas-Genscheren-Prinzips in comicartigen Schaubildern.An jeder Station konnten die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden, Aufgaben lösen und dabei erfahren, welche Frauen hinter bahnbrechenden Entdeckungen und Technologien stehen. Besonders motiviert zeigten sich die Kinder beim gemeinsamen Bearbeiten der Stationsaufgaben: In kleinen Teams steckten sie die Köpfe zusammen, verglichen Notizen und nutzten ihre Smartphones, um Hinweise und Bildmaterial zu den Aufgaben auszuwerten.Der Besuch bei „Mach MINT!" bot unseren jungen MINT-Interessierten einen kurzweiligen und lehrreichen Einblick in die Welt der Wissenschaft und zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig die Beiträge von Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik sind. Eine gelungene Exkursion zu unseren Nachbarn, die hoffentlich bei dem ein oder anderen die Begeisterung für MINT-Fächer weiter entfacht hat!(Text: T. Böse, Bilder: T. Böse)

Experimente antworten

Wir gratulieren allen Schülerinnen und Schülern, die mit Erfolg am Wettbewerb "Experimente antworten" teilgenommen und damit ihre Neugierde und ihren Spaß am Entdecken bewiesen haben. Schön, euch so strahlend lachen zu sehen! Ein herzliches Dankeschön auch an euren Betreuer, Herrn Böse. (Foto/Text: C. Schöffel)

Bin ich ein Mutant?

Dieser Frage gingen die Schüler*innen des bcp-Brückenkurs am Donnerstag, den 5.2.2026 nach!In den Laboratorien der Fakultät für molekulare Pflanzenphysiologie der FAU Erlangen erarbeiteten sich die Teilnehmer*innen die handwerklichen und theoretischen Grundlagen der Polymerase-Kettenreaktion, die die Grundlage zur Erstellung des genetischen Fingerabdrucks darstellt.Das Ziel: Das Allel für das Bitterschmecker-Gen zu isolieren bzw. nachzuweisen. Bei diesem Gen handelt es sich um eine sog. „Mutation“, die je nach Kulturkreis bzw. Kontinent unterschiedlich häufig vertreten ist.Ein großer Dank geht an Prof. Dr. Ruth Stadler und ihr ganzes Team für die Zeit und die freundliche Unterstützung!

Werkstoffe – Bausteine der kulturellen Entwicklung

Ob Steinzeit, Bronzezeit oder Eisenzeit, Werkstoffe beherrschten schon immer die Geschichte!Diese Erkenntnis erfuhren die SuS der bcp-Brückenkurses am eigenen Leib, denn am 4.12.2025 durfte der Kurs an der Fakultät für Werkstoffwissenschaften der FAU Erlangen/Nürnberg zu Gast sein.Nach einer kurzen theoretischen Einführung durch Maximilian Görltz, Doktorant an der Fakultät, ging es hinaus in die Kälte an Esse und Amboss.Hier gaben die Schülerinnen und Schüler ihr Bestes und schmiedeten ihre eigenen Stahlprodukte.Text/Bilder: Nico Simon

Werkstoffwissenschaft trifft auf Vorweihnachtszeit

„Der Aufbau von Metallen und Legierungen - Wozu muss ich das denn lernen???“Diese Frage konnten sich die Schülerinnen und Schüler der Jgst. 9 am Montag, den 17.11.2025, selbst beantworten. Am Beispiel des Punktschweißens und der Herstellung eigener Plätzchenausstecher ermöglichte Max Göltz, Mitarbeiter am Lehrstuhl für Werkstoffwissenschaften der FAU Erlangen, einen Einblick in die spannende Welt der Werkstoffwissenschaften.Text und Bilder: Nico Simon

Naturwissenschaftler strahlen am Fridericianum

So strahlen Schülerinnen und Schüler, die nicht nur Freude am Experimentieren haben, sondern auch erfolgreich eine Aufgabe zu einem naturwissenschaftlichen Phänomen selbstständig zuhause mithilfe von Alltagschemikalien und -geräten aus Drogerie und Baumarkt bewältigen konnten.Für ihr gutes Abschneiden im Wettbewerb "Experimente antworten" wurden Marlene, Hendrik, Laurin und David mit einer Urkunde und einem Sachpreis geehrt. Und da ist es kein Wunder, dass auch Herr Böse, ihr Betreuungslehrer, strahlt! Herzlichen Glückwunsch, das habt ihr alle wirklich toll gemacht!(Bild/Text: C. Schöffel)

In der Metallzeit angekommen

Am Montag, 14. Juli 2025, konnten Schülerinnen und Schüler der 9b mit Frau Leisgang und Frau Dr. Kaeswurm am Department für Werkstoffwissenschaften nicht nur Uniluft schnuppern, sondern auch grobmotorische Fähigkeiten üben: Ein Workshop "Schmieden" unter fachkundiger Anleitung durch Maximilian Göltz brachte den Amboss zum Klingen, die mobile Esse zum Singen - und machte allen deutlich, wie lebenspraktisch und zugleich schweißtreibend angewandte Chemie sein kann.(Bilder: V. Leisgang)

Spitze bei „Experimente antworten“

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von links: Hr. Böse, Hendrik, Marlene, David, Laurin, Robyn, Anija und Fr. Meyer (es fehlen Johanna und Isabelle )

Preisverleihung "Experimente antworten"Der naturwissenschaftliche Wettbewerb „Experimente antworten“ hat wieder einmal am Fridericianum für Begeisterung gesorgt. Experimente, die Ausdruck von Neugierde und Entdeckungsfreude sind, bilden die Grundlage des Wettbewerbs. Das Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler für das Experimentieren und die Naturwissenschaften zu begeistern und sie für weitere Wettbewerbe wie die naturwissenschaftlichen Olympiaden zu gewinnen.Die Teilnahme am Wettbewerb „Experimente antworten“ hat am Fridericianum eine lange Tradition. In der ersten Runde des Landeswettbewerbs „Experimente antworten“ 2024/25 mit dem Thema „Solche Früchtchen!“ wurden 8 Schüler der Klasse 5a ausgezeichnet. Die spannende Aufgabe bestand darin, Versuche mit Früchten und Joghurt durchzuführen und zu dokumentieren. Dabei ging es vor allem um die in den Lebensmitteln enthaltenen Enzyme und deren Einfluss auf den Abbau von Gummibärchen. Zudem wurde der Einfluss von Fein- und Vollwaschmittel auf die Konsistenz von Joghurt untersucht. Dreimal pro Schuljahr erhalten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 8 eine Experimentieraufgabe zu einem naturwissenschaftlichen Phänomen. Alle Teilnehmer, die die Aufgaben fristgerecht bearbeiten, sinnvoll auswerten und nachvollziehbar dokumentieren, erhalten eine Urkunde. Besonders herausragende Ausarbeitungen werden zusätzlich mit kleinen Sachpreisen gewürdigt. Schüler, die bei allen drei Runden eines Schuljahres sehr erfolgreich waren, werden zu einer Preisverleihung ins Deutsche Museum nach München eingeladen und erhalten den sogenannten Superpreis. von links: Hr. Böse, Hendrik, Marlene, David, Laurin, Robyn, Anija und Fr. Meyer (es fehlen Johanna und Isabelle)Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer und viel Erfolg bei den kommenden Runden!(Bild: B. Leisgang, Text T. Böse)

Einblicke in die Welt der Genetik

Exkursion des Brückenkurses Q11: Auf den Spuren des "Bitterschmecker-Gens"Alles sei eine Frage des Geschmacks – das hört man in diversen Verkostungen und Kochsendungen. Und dennoch kann der Geschmack täuschen, denn Menschen haben durchaus unterschiedliche Geschmacksrezeptoren. Wissen Sie beispielsweise, ob Sie den Bitterstoff Phenylthiocarbamid (PTC) schmecken können oder ob Sie „geschmacksblind“ für PTC sind?Diese Frage interessierte auch die Schülerinnen und Schüler des Brückenkurses Q11 des Gymnasiums Fridericianum. Um dem „Bitterschmecker-Gen“ auf die Spur zu kommen, besuchten sie das Genetik-Labor der Universität Erlangen und wurden in die vielschichtigen Verfahrensweisen der Bio-Analytik eingewiesen. Während eines sechsstündigen molekulargenetischen Kurses wollten die Schüler unter der Leitung von Frau Krüger und Herrn Böse herausfinden, ob sie zu den „Schmeckern“ oder den „Nicht-Schmeckern“ von PTC zählen und welche genetischen Unterschiede dafür verantwortlich sind. Zunächst übten die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit den Eppendorf-Pipetten, einem der wichtigsten Hilfsmittel bei der DNA-Isolierung, denn schließlich arbeitet man mit sehr kleinen Mengen, die exakt abgemessen werden müssen.Probenentnahme und DNA-Isolierung: Die Probenentnahme erfolgte durch das Ausspülen des Mundes mit einer 0,9-prozentigen Kochsalzlösung. Anschließend pipettierten die Schüler 1000 µl der Lösung, zentrifugierten sie und entfernten den Überstand. Das entstandene „Pellet“ wurde gelöst und zur DNA-Freisetzung im Heizblock inkubiert.DNA-Vervielfältigung mittels PCR: Nun ging es an die Polymerase-Kettenreaktion (PCR). Hierbei wird DNA mithilfe eines Proteins, der Polymerase, vervielfältigt. Die DNA-Probe wurde mit verschiedenen Zusätzen in eine PCR-Maschine gegeben, die durch ein spezielles Heiz- und Kühlprogramm die DNA vervielfältigte. Da die entstandene DNA für den nachfolgenden Schritt zu lang war, wurde sie mithilfe eines Enzyms „zerschnitten“. Während der Inkubationszeit stellten studentische Hilfskräfte ihre Studiengänge vor. Während die Gel-Elektrophorese lief, erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in verschiedene Fach- und Forschungsbereiche wie die fluoreszierende Farbmarkierung von Muskeln und Nerven bei Tieren, die Verwendung von Agrobakterien zum Einbringen von DNA in Pflanzenzellen und die Erforschung von Pflanzeneigenschaften, wie z.B. Trockenresistenz oder die Züchtung von Kallus-Kulturen. Im Anschluss an die Auswertung der Gel-Elektrophorese fanden die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Fridericianum, dass der Vormittag spannend, abwechslungsreich und äußerst informativ war. Sie möchten sich ganz herzlich bei Frau PD Dr. Ruth Stadler und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken, die sie tatkräftig unterstützten und so das Praktikum zu einem Erfolg machten.(Bilder und Bericht: Thomas Böse)

Schmieden bedeutet Schmutz, Schweiß und harte Arbeit

Diese Tatsache haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a nicht im theoretischen Unterricht, sondern am eigenen Leib erfahren. Maximilian Göltz, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Materialwissenschaften, schickte die Schülerinnen und Schüler auf eine Reise quer durch die Welt der Metalle und der Schmiedekunst.Nach einer kurzen theoretischen Einführung in das Studium der Materialwissenschaften und deren Bedeutung für das Alltagsleben ging es auch gleich „heiß“ her. An der Esse erhitzten die „Nachwuchsschmiede“ den Stahl. Dies war gar nicht so einfach, denn der Koks, hochreiner Kohlenstoff, musste brennen, der Stahl aber nicht zu stark erhitzt werden. Auch für eine stetige Luftzufuhr mussten die Schülerinnen und Schüler sorgen. Im Anschluss musste der glühende Stahl auf dem Amboss in Form gebracht werden. Dass dabei nicht nur Kraft, sondern auch Geschicklichkeit gefragt war, lernten alle sehr schnell. Nach dem ersten „Anspitzen“ musste das Werkstück abgetrennt und der Nagelkopf geschmiedet werden. Auch hier war Kraft und Präzision gefragt… Die Endergebnisse aus Kraft und Geschick konnten aber mehr als überzeugen… Unser Dank geht an Maximilian Göltz und den Lehrstuhl für Naturwissenschaften der FAU, die uns diese tolle Möglichkeit geboten haben. Wir freuen uns auf das nächste Mal.Text und Fotos: Nico Simon

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