70. Europäischer Wettbewerb 2023

Drei Schülerinnen des Gymnasium Fridericianum Erlangen wurden beim 70. Europäischen Wettbewerb ausgezeichnet und setzten sich mit ihren Arbeiten durch ein riesiges Konkurrentenfeld durch. Herzlichen Glückwunsch!

Betreut wurde die Wettbewerbsteilnahme von ihrer Deutschlehrkraft Frau Imhof.

Luise Denz, 12 Jahre, bei der Preisverleihung am 11. Juli 2023 in München
Gymnasium Fridericianum Erlangen, Bayern

Die Arbeit erhielt von der Bundesjury die Auszeichnung „Beste Arbeit“
in der Kategorie Text (Aufgabe 2-1).

Kommentar der Bundesjury:
„Schneewittchen und die zwölf Vertriebenen“ – so könnte der Titel der Geschichte von Luise Denz lauten. Allerdings trägt Schneewittchen in der Erzählung der Schülerin aus der 6. Klasse des Fridericianums in Erlangen den Namen „Mondschein“. Genau wie das „echte“ Schneewittchen flieht Mondschein vor der bösen Stiefmutter, die in Luises Geschichte ihre Herrschaft mit Magie und Hexerei festigen kann. Auf ihrer Flucht trifft Mondschein zwölf Vertriebene, die mit ihrem Anderssein und ihren individuellen Stärken und Schwächen die gesellschaftliche Diversität widerspiegeln, aber auch metaphorisch auch für die Vielfalt der europäischen Staaten stehen können. Angeführt von Mondschein, die sich mutig sämtlichen Gefahren entgegenstellt, gelingt es allen gemeinsam, den Zauber der bösen Königin zu brechen. Der Text von Luise beeindruckt sowohl durch die äußerst gelungene sprachliche Gestaltung als auch durch die umfangreiche stimmige Illustration. Besonders zu würdigen gilt es, dass es Luise in ihrer Version von Schneewittchen gelingt, das klassische Rollenbild der Prinzessin in Frage zu stellen. Die Jury beeindruckte zudem, dass sie in sehr geschickter Weise einen Europa-Bezug in ihr Märchen eingebunden hat.

(https://www.europaeischer-wettbewerb.de/luise-denz/, Stand: 13.07.2023)

Für ihre Arbeiten wurden weiterhin noch Emma Beckmann und Helene Krotter als Preisträgerinnen (Bayerischer Landespreis des 70. Europäischen Wettbewerbs) in München ausgezeichnet. Yuls Engels und Laurenz Hofmann gewannen ebenfalls einen Bayerischen Landespreis.

Preisträgerinnen des Gymnasium Fridericianum Erlangen beim 70. Europäischen Wettbewerb 2023.

Fotos: Wiesner-Krotter

Schüler*innen brauen ihr eigenes Bier

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Screenshot

Am Mittwoch, dem 15. Februar 2023, unternahmen mehrere Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Wahlfachs “biochemisches Praktikum” einen Ausflug zum Steinbach-Bräu in Erlangen.

Dort wurden sie unter fachkundiger Anleitung von Florian Gewalt, einem ehemaligen Schüler des Fridericianums und nun Bundessieger der Nachwuchsbrauer in die Abläufe des Bierbrauens eingeführt. Unter Einbezug der biochemischen Prozesse konnte somit zuvor theoretisch erworbenes Wissen über beispielsweise enzymatische Vorgänge oder alkoholische Gärungen in Zusammenhang gebracht und direkt angewandt werden.

Beim Einmischen werden Wasser und Malzschrot gemischt, damit die im Malz enthaltenen Inhaltsstoffe gelöst werden können.

Das Läutern dient der Filtration und der Gewinnung der Würze.

Die Würze wird gekocht und es wird der Hopfen hinzugegeben, der den charakteristischen Geschmack verleiht. 

Anschließend erfolgt die Umfüllung in ein Fass. Die Zugabe von Hefe leitet die alkoholische Gärung ein. Dabei wird der Malzzucker in Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt.

Ein weiteres Highlight war die Führung des Gewalt Seniors durch das Biermuseum, die dem Kurs die Geschichte der Brauerei und der Stadt Erlangen näherbrachte. Wir bedanken uns bei allen weiteren Beteiligten – besonders bei Herrn Böse und Herrn Simon – für die tatkräftige Unterstützung beim Brauen unseres “CRAZY SQUIRREL’s“, unser erstes von vielen schuleigenen
Bieren!

Text: Ilse Neufert

Bilder: Tom Böse, Nico Simon

Regionalentscheidung im Volleyball Mädchen III

Am 09.01.2024 fand in Hersbruck der spannende Regionalentscheid im Volleyball der Mädchen 3 statt. Die vier Kreissieger – Hersbruck, Höchstadt, Uffenheim und das GFE  – traten gegeneinander an. Unsere Mannschaft, bestehend aus den talentierten Spielerinnen Klara Bernard, Vicki Metz, Sarah Seidel, Smilla Dröder, Chatarina Bohr, Lea Thiemann und Lilliann Mattonet, zeigte eine herausragende Leistung.

Die Mädchen waren anfangs noch nervös, fanden jedoch im Verlauf des ersten Satzes im Halbfinale gegen Uffenheim zu ihrem Spiel. Das Match war hart umkämpft, und die Atmosphäre in der Halle war elektrisierend. Unsere Mädchen demonstrierten nicht nur ihr technisches Können, sondern auch ihre mentale Stärke und Teamdynamik. Nach vielen spannenden Ballwechseln konnten unsere Mädchen das Team aus Uffenheim bezwingen. Obwohl sie uns alles abverlangten, konnten wir das Match am Ende deutlich in zwei Sätzen für uns entscheiden.

Im darauf folgenden Endspiel war die Spannung greifbar, und die Zuschauer, darunter ganz viele Klassen des Gymnasiums Hersbruck, waren gespannt auf das Ergebnis und unterstützten die Heimmannschaft lautstark. In einem nervenaufreibenden Tie-Break setzten sich unsere GFE-Mädchen durch und sicherten sich den ersten Platz.

Mit diesem beeindruckenden Sieg qualifizierten sie sich für die Mittelfränkischen Meisterschaften. Die Vorfreude und die Motivation sind groß, und das Team ist bereit, sich dieser neuen Herausforderung zu stellen. Wir sind stolz auf das, was bisher erreicht wurde, und drücken die Daumen für die kommenden Meisterschaften! 🏐🎉

  • Beitrags-Kategorie:Sport

Stadtmeisterschaft im Volleyball

In den vergangenen Wochen standen für unsere Schülerinnen und Schüler der Altersklassen II und III die Stadtmeisterschaften im Volleyball an.

Zunächst starteten dabei unsere Jungen am 14.11. in der Sponselhalle.  Auf Grund der allgemein großen Begeisterung für den Volleyballsport an unserer Schule, konnten wir in der Altersklasse II gleich zwei Mannschaften stellen. Diese lieferten sich leidenschaftliche Duelle auf Augenhöhe gegen die Mannschaften der Franconian International School, das Ohm Gymnasium, das Albert-Schweizer Gymnasium und das Marie-Therese Gymnasium. Trotz einer absolut tollen Leistung fehlte an diesem Tag in manchen Momenten ein wenig das Glück bzw. das Geschick, so dass wir letztlich einen souveränen 4.Platz erreichen konnten.

Unsere Jungen der Altersklasse III mussten sich hingegen einzig und allein im Finale gegen das Emil von Behring Gymnasium geschlagen geben und konnten somit den Titel des Vizestadtmeisters erlangen.

Am 5.12. waren dann schließlich unsere Mädchen an der Reihe. In der Altersklasse II traten hierbei die Mannschaften der Franconian International School, des Ohm-Gymnasiums, des Albert-Schweizer Gymnasiums und des Marie-Therese Gymnasiums an. Mit einer absoluten Top-Leistung in der Vorrunde, konnte sich unser Team den Weg bis ins Finale erkämpfen. Hier traten sie dann gegen die Franconian International School an, welche ausnahmslos mit Vereinsvolleyballerinnen besetzt war. Sehr lange konnten unsere Mädchen das Spiel ausgeglichen gestalten und ihren Gegnerinnen große Probleme bereiten. Letztlich mussten sie sich am Ende dann doch geschlagen geben und erzielten damit einen hervorragenden zweiten Platz.

Unser Mädchen der Altersklasse III trat zeitgleich gegen das Ohm-Gymnasium, die Franconian International School und das Albert-Schweizer-Gymnasium an. Voller Leidenschaft und taktischer, bzw. technischer Finesse setzten sie sich gegen all ihre Gegnerinnen durch und tragen nun absolut verdient den Titel: Stadtmeisterinnen im Volleyball.

Als Schulfamilie bedanken wir uns bei folgenden Teilnehmenden:

Mädchen II: Yella Engels, Catharina Bohr, Smilla Dröder, Luna Müller, Alba Buchholz, Sophie Klopfer, Nuoran Fu und Sophie Kiegel

Mädchen III: Lilliann Mattonet, Victoria Metz, Klara Bernard, Lea Thiemann und Sarah Seidel

Jungen II: Anesu Mabande, Justus Böhm, Merlin Müller, Theo Däuber, Maximillian Schwab-Zettel, Oscar Kudras-Fernandez, Aris Härtl, Rafael Graff, Richard Pröhl, Jan-Felix Sieberer, Simon Jäger, Paul Funk und Jonas Fink

Jungen III: Nikolas Mabande, Ruben Riehle, Nick Haarmann, Tim vom Endt, Gregorio La Sala

Mit ihrem leidenschaftlichen Einsatz und ihrem unglaublichen Teamgeist haben sie das GFE sowohl spielerisch, als auch menschlich absolut vorbildlich vertreten! Vielen Dank!

Bericht: Murat Akdağ

Bilder: Michael Landeck/ Murat Akdağ/ Gustav vom Endt

Veni, vidi, vici – Unsere GFE Basketballer sind Kreissieger! 

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hinten: v.l. Mattner Lukas 9a, Nick Haarmann 9a, Moritz Kristian 8a, Friedrich Moritz 9b, Tim von Endt 9b, Maximilian Werner 8b, Frederick Trautwein 7b, Gustav von Endt Q12 vorne: v.l. Christine Zimmermann, Gregorio la Sala 8b, Robin Grille 8b, Felix Zimmermann 6a, Milo Sol Zalcman-Burnes 6a

Die Basketball Community am Frici wird stetig größer – auf dem Pausenhof treffen sich täglich unsere begeisterten Basketballspieler, um ihre Körbe mit Leidenschaft zu werfen. Das war für Frau Zimmermann aus der Fachschaft Sport Anlass dazu, in diesem Schuljahr 2023/24 erstmalig eine Schulmannschaft am Gymnasium Fridericianum (GFE) aufzustellen, die dann an den Schulmeisterschaften teilnehmen darf. Diesem Aufruf Anfang November sind viele Schüler, die auch überwiegend (aber nicht nur) beim CVJM Erlangen Basketball spielen, gefolgt. Auch ein junger motivierter Coach fand sich mit Gustav vom Endt (Q12) sofort, der Frau Zimmermann bei der Betreuung zur Seite stand.

Es gab zwei spontane Trainingseinheiten von jeweils 45 Minuten und schon ging es am Dienstag den 21.11.2023 zum Schulsportwettbewerb (Kreismeisterschaft) in der Kategorie Jungen III (Jahrgang 2009 und jünger) in die Sporthalle der Frankonian International School (FIS). Dort trat unser Team gegen zwei weitere Erlanger Schulmannschaften an. Die gegnerischen Teams stellte das Marie-Therese-Gymnasium (MTG) sowie die FIS.

Um 13:15 Uhr ging es mit dem Warm-up bestehend aus Sprints, Dribblings, Pässen und Layups in der Halle los und unser Team konnte einen ersten Blick auf die gegnerischen Spieler werfen. Jede Schulmannschaft hatte zwei Spiele von 2×10 Minuten je Schulbegegnung vor sich. Voller Motivation und mit starkem Siegeswillen gingen unsere Jungs in die Partien.

Das erste Spiel bestritt unsere Mannschaft gegen das MTG. Schon nach den ersten Spielzügen ging unser Team in Führung, baute diese kontinuierlich aus und siegte zu Ende klar mit 48:14 Punkten. Auch das zweite Spiel gegen die Mannschaft der FIS konnte unser Team mit 33:16 klar für sich entscheiden. Somit sind unsere Jungs eine Runde weiter auf dem Weg nach Berlin J.

Unsere Mannschaft überzeugte mit einer erfolgreichen Mischung aus erfahrenen Spielern, begeisterten Streetballern, einer engagierten Betreuerin und einem gelassenen Coach, der zu jedem Zeitpunkt im Spiel die richtigen Entscheidungen getroffen hat.

Wir sind stolz auf Euch und freuen uns alle sehr, mehr von Euch zu sehen.

Text: Milo Sol Burnes (6a), Foto: StRin Christine Zimmermann und Robin Grille

Weihnachtssong der OGTS

Die Kinder der Mittagsbetreuung haben im Rahmen der Offenen Ganztagsschule gemeinsam mit den Betreuern einen Weihnachtssong aufgenommen:

Begeisterung beim LEGO Spike Prime Projektnachmittag

Kreative Fahrgestelle für spannende Aufgaben auf dem Legospielfeld

Im Rahmen eines Projektnachmittags Lego Spike Prime durften sich unsere Schülerinnen und Schüler am 6.11.23 intensiv mit Aufgabestellungen von „Lego Cargo Connect“ auseinandersetzen. Diese Bausätze ermöglichen es unseren Schülern, ihre kreativen Fähigkeiten voll auszuschöpfen und gleichzeitig wichtige technische und programmierbare Kompetenzen zu erwerben. So geht es z.B. darum, das Fahrzeug so zu konstruieren und zu programmieren, dass es in der Lage ist, vorgegebenen Linien auf dem Spielfeld zu folgen oder aber auch  Bausteine abzuholen, zu transportieren und an einem bestimmten Ort wieder abzuladen. Unsere Schülerinnen und Schüler waren mit Feuereifer dabei und tüftelten an immer neuen Lösungen.

Bilder / Videos: Wolf / Zimmermann

Von Göttern und Satyrn Ausflug in die Antikensammlung Erlangen im Juli 2023

Ein ganzes Jahr haben wir inzwischen schon griechische Götter und Helden kennengelernt, Geschichten und Tragödien – auf Griechisch! – ‚gelesen‘ und zumindest auf Bildern schon antike Kunst gesehen.

Nun hatte die Klasse 8a am Wandertag  – die begeistert 😊 aufgenommene – Gelegenheit,  in der Erlanger Antikensammlung Orpheus und Eurydike, Marsyas und Apoll, Dionysos und Co. auf Vasen und in Gips quasi ‚live‘ wiederzufinden. Frau Spörl und Herr Gapp von der Archäologie der Erlanger Universität  vermittelten anschaulich und sehr fundiert ihr Wissen über Highlights der griechischen Kunst. Immerhin hat die Erlanger Sammlung Abgüsse der Laokoon-Gruppe oder der Nike von Samothrake zu bieten. Dafür müsste man ja sonst nach Rom oder Paris reisen!

In der Originalsammlung galt es dann auf den Vasen die Welt der alten Griechen ‚en miniature‘ zu entdecken: Weitspringer mit Gewichten, Weinkännchen für Kinder, Trinkschalen mit sich übergebenden Zechern oder Dionysos von Efeu umrangt, Salbfläschchen für schwitzende Athleten.In den knapp zwei Stunden konnten wir nicht nur einen ersten Eindruck von der Vielfalt der antiken Vasenmalerei gewinnen sondern auch erfahren, dass zum Beispiel eine Magisterarbeit eines  Archäologen darin bestehen kann, eine auf einer Vase abgebildete Lyra originalgetreu nachzubauen.
Eine Exkursion, die nach Wiederholung ruft!

 

Bilder: Piossek und Leisgang; Text: Hebecker

P-Seminar Alpcross: Mit dem Mountainbike über die Alpen

Auch in diesem Schuljahr waren wir sehr glücklich darüber, dass das P-Seminar Alpcross angeboten werden und wie geplant stattfinden konnte.

Das Seminar war in zwei Phasen unterteilt. Die Erste bestand aus der Vorbereitung der Fahrt und dauerte fast ein Jahr. In dieser Zeit arbeiteten wir in verschiedenen Arbeitsgruppen mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten (Routenplanung, Finanzierung, Dokumentation, Technik, Sponsoren und Training) und bereiteten uns intensiv auf die Alpenüberquerung vor. Dazu zählte nicht nur die Arbeit während der Schulzeit, sondern auch das Training am Nachmittag. Schon während dieser Vorbereitungszeit wuchsen wir als Team zusammen und unterstützten uns gegenseitig. Aber was Teamgeist wirklich bedeutet, lernten wir in der zweiten Phase des Seminars, der Alpenüberquerung kennen. Diese fand vom 08.07.2023 bis zum 15.07.2023 statt und war ein voller Erfolg! Von Füssen bis nach Riva del Garda legten wir eine Strecke von 420 km mit ca. 7000 Höhenmetern zurück. Da wir eine Gruppe von 25 Schülerinnen und Schülern waren, wurden wir täglich in zwei kleinere Gruppen eingeteilt, deren Tagesrouten ein leicht unterschiedliches Anforderungsniveau aufwiesen. Trotz extremer Herausforderungen fiel uns das Fahren von Tag zu Tag leichter. Das Schönste war für uns aber, täglich über sich selbst hinauszuwachsen und stetig die Unterstützung der Gruppe zu spüren. So kam der Spaß, trotz aller Anstrengungen niemals zu kurz. Die Etappen waren sehr abwechslungsreich und haben uns über Berge, an Seen und Flüssen vorbei, durch kleine Orte hindurch zu unserem heiß ersehnten Ziel, dem Gardasee, geführt. Fast täglich fanden wir nach und zwischen anstrengenden Anstiegen ein wenig Entspannung in den herrlich klaren Bergsehen und konnten uns hier ein wenig erfrischen und planschen.

Der Moment der Ankunft am Gardasee war für uns überwältigend und wir können es bis heute noch immer nicht ganz realisieren, dass wir es wirklich geschafft haben. Deswegen möchten wir uns nochmal von ganzem Herzen bei allen beteiligten Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Eltern und Sponsoren bedanken!

Vielen Dank, ohne euch wäre das nicht möglich gewesen!

Für detailliertere Eindrücke unserer Alpenüberquerung laden wir euch herzlich ein, unsere Website unter

https://alpcross.gymnasium-fridericianum.de/category/blog-2023/

zu besuchen. Hier findet ihr Berichte zu den einzelnen Tagesetappen und viele weitere Bilder unseres Abenteuers.

Euer Doku-Team des P-Seminar Alpcross

Bericht: Hannah Bialecki

Bilder: Dokumentationsteam des P-Seminars Alpcross

Vortrag: „Sehr witzig! Der Humor der antiken Griechen“ von Matthias Kuen

Am 15. Juni konnte man am Fridericianum einen sehr amüsanten, kurzweiligen, aber auch nachdenklich stimmenden Vortrag zum Humor bei den alten Griechen hören.
Matthias Kuen führte uns fachlich souverän und gleichzeitig anschaulich und lebensnah in die Welt des antiken Humors und damit in die griechische Kultur.

Anhand von Witzen aus einem antiken Witzebuch, Theaterstücken und Werken der Vasenmalerei und Kleinkunst ging er der Frage nach, was die Menschen der griechischen Antike zum Lachen brachte. Im Vortrag gab es gleichbleibende humoristische Inhalte und Mechanismen (Stichwort Schadenfreude) zu entdecken, aber auch einen Wandel des kulturellen Verständnishintergrunds und des Geschmacks zu beobachten. So war – verglichen mit unserem heutigen – der antike Humor durchaus nicht immer ‚political correct‘. Und manche Parodie auf einer Vase oder in einer Komödie erschließt sich erst, wenn man die angedeuteten Mythen und Hintergründe der Literatur kennt.

Dass deren Entschlüsselung Spaß macht und bereichert, das haben die Zuhörer an diesem Abend erfahren, und entsprechend lebendig beteiligte sich das Publikum mit Fragen und Beiträgen. Vielen Dank für diesen humorvollen und informativen Vortrag!

 

Text/Bild: S. Hebecker

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