„Schabbat – Sonntag – Ruhetag“ – Ein interkulturelles Begegnungsprojekt

Am 14. November konnten alle Schülerinnen und Schüler unserer 6. Jahrgangsstufe in einer Doppelstunde am oben genannten Projekt teilnehmen. Gerade vor dem Hintergrund einer einerseits globalisierten und pluralen Welt und andererseits eines leider wieder vermehrt auftretenden Antisemitismus bzw. Fremdenhasses in unserer Gesellschaft war dies eine wichtige Möglichkeit, mit anderen Kulturen, Bräuchen und Überzeugungen in Berührung zu kommen.

 

Der Referent Herr Ari Rosen von der Bildungseinrichtung „Kulturelle Begegnungen“ mit Sitz in Jerusalem hielt einen engagierten und schülernahen Vortrag zu den jüdischen Schabbat-Bräuchen und zur Bedeutung des Schabbats für den jüdischen Glauben. Mitgebrachte Kultgegenstände veranschaulichten in einer kleinen Ausstellung zum „Anfassen“ den informativen Teil. Immer wieder bezog er die Kinder mit ein und ließ deren Fragen einfließen. In der anschließenden lebhaften Diskussion legte Herr Rosen ihnen ans Herz, über die Bedeutung des Ruhetages für die Gesellschaft und für ihr eigenes Leben nachzudenken – vielleicht etwa in Form einiger handyfreier Stunden am Sonntag …

 

Wir danken herzlich der Bürgerstiftung Erlangen, dem Stadtjugendring Erlangen sowie der Sparkasse Erlangen für die organisatorische bzw. finanzielle Unterstützung des Projekts! Eine lohnende Veranstaltung, bei der die Schule Gastgeber für den interreligiösen und interkulturellen Dialog sein konnte.

Text: Steffen Piossek, Fotos: Steffen Piossek / Tobias Möller

Besinnungstage der 10. Klassen in Sülzburg

[Foto: Annabell Winkler]

Anfang Juli machten sich die 10. Klassen ein letztes Mal gemeinsam auf die Reise. Drei Tage lang gingen fast alle Schülerinnen und Schüler der künftigen Q11 in einem abwechslungsreichen Programm auf die Suche: Nach sich selbst, nach Wegen zu einer guten Oberstufengemeinschaft, nach Ruhe, nach dem, was trägt im Leben… So stellen die Tage der Orientierung – wie sie manchmal auch genannt werden – eine Gelegenheit dar, über Fragen nachzudenken, für die im hektischen Schulalltag sonst nicht so viel Zeit ist.

Für ausreichend Freizeit und sportliche Betätigung, beste kulinarische Versorgung und abschließende Lagerfeuerstimmung war ebenfalls gesorgt, sodass alle gut gelaunt und entspannt die Heimreise antraten.

[Text: Silke Hebecker]

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