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Keines verbleibt in derselben Gestalt

„Keines verbleibt in derselben Gestalt“ – Ovid im Kunstunterricht der Q13

 

Räselhafte verzögerte Bewegungen und Klänge, die wie aus einer anderen Zeit hallen: Das Abschlussvideo des Kunstkurses 2025/26 ist eine Meditation über den Wandel. In den finalen Kursstunden transformierten sich die Schüler in Wesen, die das Mysterische suchen.

Das Projekt selbst durchlief dabei ebenfalls eine Metamorphose: Aus der visuellen Inszenierung wurde durch die Begegnung mit Ovids zeitloser Dichtung ein humanistisches Statement. Die Worte des Pythagoras, gelesen mit der Schwere und Dramatik des nahenden Abschieds, interpretieren die Schülerbilder als Teil eines ewigen Kreislaufs.

Nichts geht verloren, alles wird neu. Ein Werk, das die Ruhe vor dem Sturm der Abiturprüfungen einfängt und eine moderne Verknüpfung von Kunst und Humanismus darstellt.

(Text: W. Mages, Bild: Screenshot aus dem Video des Kunstkurses)