Am vergangenen Montag bekam die 11. Jahrgangsstufe besonderen Besuch: Zwei Experten der Deutschen Rentenversicherung nahmen unsere SuS mit auf praxisnahe Reise durch das deutsche Rentensystem – eine perfekte Vertiefung zu den bereits behandelten Unterrichtsinhalten aus dem PuG und WR Unterricht.
Schon das Einstiegs-Blitzlicht sorgte für Aufmerksamkeit: Die durchschnittliche Monatsrente liegt derzeit bei rund 1.835 € brutto, etwa 1.500 € bleiben davon netto. Gerade bei einer Stadt mit hohen Mieten bleibt davon dann nicht viel zum Leben übrig.
Mit einer Kartenabfrage wiederholten die Klassen spielerisch Begriffe wie Krankenkasse, Generationenvertrag oder Beitragszeiten. Besonders überraschend: Auch Minijobs zählen fürs Rentenkonto! Neben der Altersrente gibt es noch weitere verschiedene Rentenarten, die eine Absicherung ermöglichen.
Im Plenum zur Rentenlücke sammelten unsere Schülerinnen und Schüler anschließend gemeinsam verschiedene Lösungsansätze – und zeigten dabei, dass sie die aktuellen Herausforderungen des Rentensystems gut verstanden haben. Auf die Liste kamen unter anderem:
- Migration erleichtern, um mehr Beitragszahler zu gewinnen
- Rentenbeitrag erhöhen oder Rentenalter anheben, damit länger eingezahlt wird
- Gesetzliche Rentenbeiträge an der Börse anlegen, um durch Renditen das System zu stärken
- Familienpolitik ausbauen, um langfristig mehr Nachwuchs und damit mehr Beitragszahler zu haben
- sowie private Vorsorge im Sinne des Drei-Säulen-Modells, etwa durch Aktien, Immobilien oder betriebliche Altersvorsorge
Ein kurzweiliger und erkenntnisreicher Vortrag, der gezeigt hat: Rente ist ein Thema, das uns alle betrifft – und über das man frühzeitig sprechen sollte.
Vielen herzlichen Dank an die beiden engagierten Referenten der Deutschen Rentenversicherung!
Vielen herzlichen Dank an die beiden engagierten Referenten der Deutschen Rentenversicherung!
Text/Foto: Wolf

