Schulprofil

Besonderheiten der humanistischen Ausbildungsrichtung

Alle Schülerinnen und Schüler beginnen mit Latein als 1. Fremdsprache, gefolgt von Englisch in der 6. Jahrgangsstufe und Griechisch als dritter Fremdsprache in der 8. Jahrgangsstufe. In der 10. Jahrgangsstufe kann Spanisch anstelle der 1. oder 2. Fremdsprache als spät beginnende Fremdsprache bis zum Abitur belegt werden.
Aufgrund der rein humanistischen Ausbildungsrichtung bleiben alle Schülerinnen und Schüler in der Regel in einem Klassenverband von der 5. bis zur 10. Klasse. Es gibt keine weitere Spezialisierung, sondern die ursprüngliche gymnasiale Idee der Persönlichkeitsbildung durch eine umfassende Allgemeinbildung, die Tradition und Gegenwart umfasst. Der humanistische Bildungsgedanke strebt einen möglichst ausgewogenen Bildungskanon der mathematisch-naturwissenschaftlich, der sprachlichen und der musischen Fächer an.
Besondere Bedeutung genießen die Fächer Kunst und Musik, die die humanistische Bildung abrunden.
Mit seinen Wahlfächern sowie den zahlreichen Konzerten und Theateraufführungen bietet das Gymnasium Fridericianum eine Vielzahl an Möglichkeiten, das eigene kreative Potential zu entdecken und im gemeinsamen Agieren auszubauen.

Die humanistische Ausbildungsrichtung vermittelt mit einer Akzentuierung der Sprachen einen möglichst ausgewogenen Einblick in alle Bildungsbereiche.

– Latein, die gemeinsame Muttersprache Europas, hat sich hierbei als breite Basis für das Erlernen moderner Fremdsprachen bewährt.

– Griechisch ist zusammen mit Latein der Schlüssel zum Verständnis europäischer Geschichte, Philosophie und Kultur sowie grundlegend für die Werteerziehung.

So werden individuelles Selbstverständnis und differenzierte Denkweisen der Europäer aus den Wurzeln der Antike erschlossen und der Blick für ein modernes, tolerantes Europa geschärft.