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Weimar-Fahrt der Q11 vom 03.-04.03.2016

60 Schüler und Schülerinnen der Q11, drei Lehrkräfte und ein Busfahrer fanden sich am Donnerstag früh um 06.30 Uhr an der Schule ein, um ihre Exkursion nach Weimar beginnen zu können. Trotz der frühen Stunde und etlichen müden Gesichtern waren alle höchst motiviert und freuten sich auf den gemeinsamen Ausflug. Unser Tag begann mit dem […]

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„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“ (Ludwig Wittgenstein)

Selbstverständnis des Faches

Das Selbstverständnis des Faches Deutsch gründet in der Sprache, die Menschsein ausmacht, und in der Literatur. Sprache ist Voraussetzung für Kommunikation und Kultur; sie befähigt zu selbstbestimmtem und verantwortungsbewusstem Handeln und zur künstlerischen Gestaltung menschlicher, gesellschaftlicher, philosophischer und ästhetischer Wirkungszusammenhänge als einem wesentlichen Teil unserer kulturellen Überlieferung und Gegenwart.

Ziele

Der Deutschunterricht am Gymnasium ermöglicht durch die intensive Beschäftigung mit Sprache und Literatur kommunikative Kompetenz, kulturelle und ästhetische Bildung sowie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Er strebt die Erweiterung, Differenzierung und Vertiefung des Vermögens an, die deutsche Sprache in mündlicher und schriftlicher Form als Mittel der Darstellung und Verständigung sowie als Medium und Gegenstand des Denkens und der Erkenntnis zu begreifen und zu gebrauchen. Er verhilft den Schülern dazu, mit Informationen umzugehen, Phantasie auszubilden und Probleme kreativ zu lösen. Damit schafft der Deutschunterricht wesentliche Voraussetzungen für den Unterricht und den Lernerfolg in allen Fächern und Jahrgangsstufen. Auf Grund der intensiven Beschäftigung mit der deutschen Sprache und der Auseinandersetzung mit wertbezogenen Fragen von Individuum, Gesellschaft und Welt in literarischen und nicht-literarischen Texten bestimmt das Fach Deutsch die Persönlichkeitsbildung wesentlich mit, fördert vernetztes Denken und erfüllt vielfältige fächerübergreifende und integrative Funktionen. Neben der Sprachkompetenz sind Haltungen wie Selbstreflexion, Aufgeschlossenheit für Literatur, kulturelle Identität, Verständnis und Verantwortungsbereitschaft für Mensch und Welt Leitziele des Faches.

An unserer Schule wollen wir diese Ziele durch engagierten Deutschunterricht, der kreativ und schülerbezogen gestaltet ist, erreichen. Außerdem organisiert die Fachschaft für alle Jahrgänge Dichterlesungen, damit die Jugendlichen mit lebendiger Literatur konfrontiert werden und mit den Dichterinnen oder Dichtern ins Gespräch kommen können. Theaterbesuche ins Erlanger Markgrafentheater werden angeboten oder es werden Literaturverfilmungen im Kino angesehen. Die regelmäßige Teilnahme am Vorlesewettbewerb der 6. Klassen sowie die Teilnahme einzelner Klassen an diversen Schreibwettbewerben fördert motivierend Lese- und Schreibkompetenz der Schülerinnen und Schüler. Das Debattieren erlernen die Jugendlichen gezielt ab der 9. Klasse und sie können ihre Diskussionsfähigkeit dann im Wettkampf „Jugend debattiert“ erproben. Das Fach Deutsch übernimmt bei Klassenprojekten häufig die Leitfunktion.

Lehrplan

Die hohe Schule der Debatte im Maximilianeum.

„Wir waren uns einig darüber, dass wir sehr viel mehr zum Wohl von Kindern und Jugendlichen und zu Chancengleichheit tun müssen.“ Bravo, Lena, du hast gerade die Königsklasse der Schlussrede geschafft: Einordnung in höhere Zusammenhänge, ohne ein neues Argument aufzumachen. „Sehr unterschiedliche Vorstellungen hatten wir über den Weg dahin.“ Sehr gut, weiter so. „ Meiner Meinung nach konnte die Gegenseite ihre Position nicht nachvollziehbar deutlich machen.“ Oh weh – das ist für Jugend debattiert sehr deutlich!
Am Ende einer lebhaften Debatte, in der sie ihre vielfältigen Argumente glasklar und stilsicher vorgebracht hat, holt Lena Reißinger, Kl. 9b, zum Schlag gegen die Kontra-Seite aus. Aber wird die Jury das noch als kontrovers oder schon als persönlichen Angriff werten?

Ort des Dramas ist der Senatssaal im Bayerischen Landtag. Lena hat am frühen Nachmittag mit 23 Regionalsiegern ihrer Altersgruppe bereits zwei spannende Qualifikationsrunden nach allen Regeln der Kunst absolviert und debattiert nun als Punktsiegerin aus den Vorrunden vor großer Kulisse im Finale des Landeswettbewerbs Bayern von Jugend debattiert. Nach dem Einsatz von Computerspielen als Lernmittel und Gesetzen zur Änderung ungeliebter Vornamen, soll nun die Frage geklärt werden, ob Eltern ihre Kinder verpflichtend regelmäßig dem Arzt vorstellen sollen.
Der Weg dorthin, Basistraining, mündliche Schulaufgabe, Schulwettbewerb Fridericianum, Regionalwettbewerb Mittelfranken, Siegerseminar, Qualifikationsdebatten in München, hatte Lena einiges abgefordert. Vom unermüdlich fleißigen Sichten und Sammeln von Argumenten, über endlose Debatten-Übungen bis hin zum Sprung über den eigenen Schatten in ein forscheres Auftreten. Lena hat ein großes Talent, bei den Themen rund um Politik, Gesellschaft und Schule nicht nur den einen vordergründigen Aspekt zu sehen, sondern vielfältige Dimensionen zu erkennen und die betreffenden Argumente schlüssig, nachvollziehbar und in sprachlich eleganter Präzision zu formulieren. Vom ersten Basistraining im Oktober bis nach München Anfang April hat sie diese Talente kontinuierlich ausgebaut und zu einer Argumentationstechnik gefunden, die ihre Position zielstrebig, anschaulich und überzeugend auf den Punkt bringt.
Den Nährboden für diese Meisterleistung bereiteten ihr auch unsere am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schüler. Sie haben alle mit großem Engagement miteinander an ihren eigenen Fähigkeiten gearbeitet, gerne zwischen Debatte und Jury gependelt, von diesem Perspektivenwechsel für ihr Argumentations- und Beurteilungsvermögen profitiert und beachtliche Fortschritte gemacht. Schließlich haben sie Lena als Debattenpartner und Kritiker herausgefordert und unterstützt. Sie setzten damit einen der Leitgedanken von Jugend debattiert um, nämlich Debatte als Gemeinschaftsleistung zu begreifen, in der man eine Streitfrage zur Klärung von allen Seiten beleuchtet.
Insgesamt erfreuten wir uns in dieser Debattensaison an einer Vielzahl von sehr guten Debatten auf allen Wettbewerbsebenen. Nicht minder erfreulich war die Arbeit der Schülerjuroren, die durch ihren Einsatz den Stars an den Rednerpulten die Erfolge bescheinigen. Entsprechend zufrieden genossen die Projektlehrer die Debatten in München.

Diese Zufriedenheit in Zahlen: 110 Projektschulen in Bayern, ca. 28.000 beteiligte Schüler in Mittel- und Oberstufe, 48 starke Regionalsieger aus beiden Altersgruppen in München, das GFE seit 9 Jahren mit guten Erfolgen dabei und sehr viel zum obersten Ziel „Förderung der deutschen Sprache und Gesprächskultur“ gelernt.

„Auf dem zweiten Platz, Lena Reißinger vom Gymnasium Fridericianum Erlangen.“ Wir können nicht gleich fassen, was wir eigentlich bereits wussten: Lena wird am Bundeswettbewerb in Berlin teilnehmen und sich dort mit den Besten aus den Bundesländern auseinandersetzen. Damit ist auch ihre vorsichtige Frage, ob sie es auf die Bundesebene schaffen kann, beantwortet.
Ja, Lena, du kannst es. Im Juni, in Berlin.
Ch. Hallensleben

Jugend debattiert allgemein: http://www.jugend-debattiert.de/idee.html oder ebenfalls hier, beim Fach Deutsch, Aktivitäten, Jugend debattiert.
Zum Landeswettbewerb Bayern mit weiteren Bildern:
http://www.jugend-debattiert.de/service/presse/pressearchiv/presse-single/article/landesfinale-in-bayern-2.html

Jugend debattiert ist

  • ein Wettstreit der Argumente.
  • ein Gefecht mit Worten nach fairen Regeln auf Zeit.
  • ein Ringen von vier Schülern um einen gesicherten Standpunkt.
  • ein Bundeswettbewerb unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.
  • angewandte Rhetorik.
  • ein Betrag zur Förderung der Gesprächskultur.
  • konkrete Meinungsbildung und praktische politische Bildung.

Außerdem ist Jugend debattiert eine Methode, die Gesprächsfähigkeit und die Kunst der Überzeugungsrede schult und damit unverzichtbare Grundfertigkeiten für alle Geistes- und Gesellschaftswissenschaften trainiert.

Jugend debattiert ist am GFE seit Jahren fest etabliert.

Schon seit einigen Jahren beteiligen sich ganze Klassen am Bundeswettbewerb, nachdem Sie durch eigens ausgebildete Lehrkräfte in der Form und Methodik der Debatte geschult worden sind. Seit 2008 ersetzt die Debatte in der Klassenstufe 9 des G8 eine Erörterungsschulaufgabe. Dies bietet sich in besonderer Weise an, da das Wesen der Debatte im Kern eine dialektische Form der begründeten Stellungnahme darstellt. Da Jugend debattiert ein Wettbewerb ist, gibt es bewährte Kriterien, nach denen die debattierenden Schüler von einem Lehrerteam bewertet werden. Seit kurzem ist das Format von Jugend debattiert auch Teil Ausbildung des Studienseminars des GFE.

Jugend debattiert bewertet

  • Sachkenntnis - die genaue Kenntnis des Themengebietes
  • Ausdrucksfähigkeit - die Fähigkeit seine Gedanken angemessen zu entfalten
  • Gesprächsfähigkeit - die Kunst im Gespräch auf andere einzugehen
  • Überzeugungskraft - das Können, dem eigenen Standpunkt Gewicht zu verleihen

Ausgebildete Projektlehrer für Jugend debattiert am GFE sind Frau Krautwurst, Frau Imhof, Frau Hallensleben, Frau Köstler-Kilian, Herr Wagner, Herr Gallersdörfer, Herr Flossdorf, Herr Krebs (der als Lehrertrainer auch Fortbildungen abhält).

Das genaue Format und die Regeln von Jugend debattiert findet man hier:
http://www.jugend-debattiert.ghst.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/Jugend_debattiert

Test für die Oberstufe

„Faust I“ im 21. Jahrhundert

Dass Goethes „Faust I“ nicht nur Pflichtlektüre der gymnasialen Oberstufe darstellt, sondern nach wie vor Aktualität besitzt, war Thema eines Projektes des Q 11 Deutsch-Kurses d3. Dabei untersuchten die Schülerinnen und Schüler in Eigenregie, welche Themenkomplexe und Motive aus Goethes Drama heute noch die menschlichen Gemüter erhitzen und die mediale Berichterstattung beeinflussen könnten. Entsprechende Ergebnisse wurden anschließend in eigenen Entwürfen einer Boulevard-Titelseite bzw. eines Film-Plakates umgesetzt....

magda paschek Familiendrama_Faust_

Teste dein Abiturwissen – die Literaturepoche „Realismus“

ist das Ergebnis eines Projektes des Deutsch-Grundkurses d 2 / K 13

die Aufgabe lautete, eine spezielle Thematik zur Literaturepoche so auf- zuarbeiten, dass kurz vor der Abiturprüfung wichtige Begriffe und Zusammenhänge zum gestellten Thema über ein Rätsel oder Lückentext problemlos wiederholt und getestet werden kann…

T H E M E N

Die Literaturepoche zwischen Romantik und Naturalismus
Der Mensch zwischen Positivismus und historischem Materialismus
Determinismus / kausalgeschichtliche Bedingtheit des Menschen
Heinrich Heine - ein Dichter an der Zeitgrenze von Romantik und Realismus
Lyrik im Realismus
Der Aufschwung in Wirtschaft und Technik

Poetischer Realismus

 

Zur Bearbeitung der Rätsel und Lückentexte empfiehlt es sich, die entsprechenden Seiten auszudrucken, die möglichen Lösungen per Hand einzufügen und dies dann mit den entsprechenden Lösungen zu vergleichen.

  • so können Verbesserungen leicht vorgenommen werden
  • Zusammenhänge leichter memoriert werden